Geschichte der Kunst.
die Welt durch Ausrottung der Abgötterei nicht eineandere Gestalt bekommen/ so siehet man an viergroßen Kirchenvätern, dem h. Gre go ri n S Nazian-zenuS und Nyssenus, dem h. Basilius mi»Job an ChrvsostomuS/ daß cS der griechischeNation auch nach dem Constantin nickt an i»,s<serordentlichen Talenten auch in Kappadocien, ge-fehlet. Damals wurde noch nicht wider die Werkeder Kunst gewüthet/lind es wurden aus Griechen-land und aus Kleinasien von vielen Orten Statue»nach Constantinopel gebracht; von EphesnS aus demTempel der Diana/ und aus Athen sowohl als vmNonl; ja selbst in dem Tempel der h. Sophi«standen annoch lange nach dieser Zeit vierhundertsieben und zwanzig Staruen, die mehrentheils Wer-ke alter griechischer Künstler waren. 2) ES machetauch der ungenante byzantinische Verfasser die Ortenamhaft/ woher die Statuen geholet worden/ die
Lande mir seiner Familie Von den Barbaren enmrtit.M e»e r.
Die Stelle des Euuapius Von diesem HilariuSlautet:
«i» : was im Quitt tilian w>
Nurnlan so erklärt wird (t. i. p. 10L6.): c^ui xi-XtcrinFenu.im (sive litieruient) «liscipii^lnn in pictura quo-c^ue ita versatus est, nt per ejuz inanu^ Unplir^iuor Zllliue superesse vitielur. Siebelis.
1) In« Ganzen blieb der heidnische Cultus ungestört, iijConsta » tinus in den lezten Jahren seines Lebens sichgrausame und gewalttätige Maßregeln gegen das Heidwtun, erlaubte/ durch Abgeordnete die Tempel erbrechen,alles von Werth aus denselben wegnehmen/ Arbeiten aujkostbarem Metalle cinschmelzen und Statuen zerschlagmließ. (Luseb. <Io vila konstant. III.54,) Me»er.
2) ünarrat. cln'onoFr. in vanlluri Imxer. viicnwl. I. 5.34. t. >. Lvnouicn, II. Z. Fea.