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Geschichte der Kunst.
Dieses zu begreifen/ muß man bedenken/ daß dieBaukunst/ welche vornehmlich mit Maß und Siegelzu thun hat/ und in welcher alles nach denselbenbestimmet werden kaü/ eine angewiesenere Vorschriftals die Kunst der Zeichnung insbesondere hat/ undalso nicht so leicht abweichen noch verfallen koilte,Unterdessen bekennet Plato/ daß selbst in Grie-chenland ein guter Vaumeister eine Seltenheit ge-wesen. l) Bei dem allen ist fast unbegreiflich/ daßan dem Porticus des fälschlich sogenaiiten Tempelsder Concordia/ welchen Constantiil/ nach An-zeige einer nicht mehr vorhandenen Inschrift/-) wie-der herstellen lasse« / das oberste und verjüngte En-de von zwo Säulen umgekehrt auf die untere Heils-te derselben gesezet worden.^)
Frieses und Architravs, und in Blättern Von korinthischenPilasterkapitälen. Nicht nur die architektonischen Ver-hältnisse und löblich , sondern auch die Arbeit an tinVerzierungen ist ihrer schönen Ausführung wegen bemee-kcnswerth. Der Künstler hat, damit alles deutlich i»'!Auge falle/ aus der Ferne die gehörige Wirkung hcrvmbringe, und die Schatten Krast und Lebhaftigkeit tck,nie», mit vieler Einsicht alles Laubwerk hoch hcr»uise>höbe»/ tief unterarbeitct, sogar an vielen Stellen solchesdurchbrochen; überdies ist das Eisen von ihm mit mize-ineiner Kühnheit und Sicherheit geführt worden. MnM
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2.) Hlurliani Isomre. 1. 2. c. 10.
Schon durch Nardini (koiu. aatic. !>!,. c.6. x.2>^j!wiederlegt. Fea.
Z) Besonders sand die Baukunst Nahrung uud Unterstüz»«in Constantinopel, selbst noch in den Jahrhunderten? wdie Plastik in Barbarei versunken, und fast gänzlich »er-fchwnnden war. Wir lefen in der Gefchichte der bmawtinifchen Kaifer aus dem siebenten, achten und neuntenJahrhunderte Nachrichten Von Gebäuden, welche duckihre Größe, Pracht und Schönheit Staunen und Bc>