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dem schriftlichen Zlufsaze Herrn Adams' über dieAltertümer zu Spalatro / die nachher mit den Ku-pfern selbst in einem prächtigen Bande an das Lichtgetreten sind.^) Nicht lange vorher sind die gro-ßen Paläste und Tempel zu Palmyra aufgeführet/die an Pracht alle übrig gebliebenen Gebäude in derWelt übertreffen/ an welchen man das Schnizwerkund die Verzierungen bewundern muß. ?) ES wärealso nicht widersprechend/ wie Nardini meinet/daß die zwei erstaunenden Stüke eines schon geschniz-ten Gebälks in dem Garten des Palastes Colonna,von einem Tempel der Sonne sein könten/ wel-chen KaiserAureli anu s in dieser Gegend gebauet.
1) kuins os tlie palüce o5 Oivcleliaii at Lxalulro.I.ttiill. 1764. toi. max.
Der Mate Albert Fortis (Vi.igg. in Oalnisa!-,,t. 2. x. bemerkt, daß Adam nach seiner gewöhn«lichen Manier vieles verschönert habe; deii der rauheMeißel und üble Geschmak' stehe im Allgemeinen mit derPracht des Gebäudes im Widerspruch. Fea.
2) Wen sich an den Gebäuden zu Palmyra viele einzelneVerzierungen von gutem Geschmake finden, so darf manbillig Vermuthen, daß sie älteren Mustern nachgeahmtworden; den es ist schwer zu glauben, daß ihre Ausfüh-rung großes Verdienst habe. Me»er,
3) Kom. Linie. I.4. c. 6. x>. i63.
4) Der prachtvolle und reichbeschenkte Tempel der Sonne,welchen AureliannS in Rom errichtete, wird häufigVon den Geschichtschreibern dieser Zeit erwähnt. (Xu->iiu.
Eutropius (I.9. e. g.) und Andere gedenken desselben,aber keiner bestiiiit die Gegend, wo er gestanden.
Die erwähnten Trümmer gehören jedoch einer bessernZeit der Kunst an. Sie bestehen in dem äussersten unternEnde eines Giebels, in einem Stükdes zum Giebel gehörigen