3 Geschichte der Kunst.
DiocletianuS führte seine Bäder auf/ in wel-chen er jene noch zu übertreffen suchete/ und manmuß gestehen/ daß dasjenige/ was sich von densel-ben erhalten hat/ uns mit Erstaunen erfüllen kan,>)Die Gebälke der Säulen aber werden unter den,gehäufeten Schuizwerke/ wie die Zuschauer in denSchauspielen dieses Kaisers unter einer Überschwem-mung von Blumen / welche man auf sie werfen ließ,erstiket. Eine jed^ Seite von seinem Palaste zuSvalatro in Jllyrien ist siebenhundert und fünfenglische Fuji lang / nach der neuesten AusmessungHerrn Adams. Dieses erstaunende Gebäude hattevier Hauptgassen/ von fünf und dreissig Fnß breit,und die Gasse von dem Eingänge bis zu dem Plazin der Mitten ist zweihundert und sechs und vier-zig Fuß lang; die Gasse/ welche diese durchschneidet,ist vierhundert und vier und zwanzig Fuß liuiz.Auf beiden Seiten dieser Gassen waren bedekete Bo-gen von zwölf Fuß breit/ und einige von denselbensind noch ganz erhalten. Diese Nachricht zog ich M
Athen nach Nom gebracht und aus Befehl des Cara>ealla in seinen Bädern aufgestellt worden; den «orihm findet man diese Figur aus den Münzen von Athmund andern griechischen Städten, und hernach aus denMiiiizen des Caraealla, des Gordiauus Plus,des Eallienns und des Marimianus/ nicht mehraber auf den griechischen Münze«. Vasari indemLehrn des Michel - Angelo (i. i!. z>,-(!Z.) behauptet,daß die Eruve des sogenantcn sarnesischen Ochse»ini Jahre 1546 gefunden worden. Fea.
t) Die Bäder Dioeletians sind wahrscheinlich von Zliwmianus Marcellinus (I. 16, 71.) gemeint/ i»e«er sagt - In Iiivlluni ^lovineiuvuin cxUuela.
(Scaligcr. -»I jZuselii! cw-ouic, p. 244.) Di 0 cletia N s Baw^nst erstrekte sich nicht nur auf Rom, sondern auch anfviele andere Städte, besonders auf Mailand, KarthW
ZUld Züfomedia^ Meyer.