12 Buch, 3 Kap.
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Blindheit des Ciampini/ welcher gerade das Ge-gentheil behauptet/ und hier in allen Stüken dievollkommenste Proportion findet/ weil er beweisennull/ eS sei dieses ein wirklicher alter Tempel desBakchu S/ welchen Co nst an tin uS zu einem besse-ren Gebrauche geweihet habe. >) Dieser sonst ge-lehrte Man zeiget !o wenig Kentniß von der Kunst/daß er glaubet/ die fünf schönen marmornen Leuch-ter von acht Palmen hoch/ von denen sich zweenhier und drei andere in der Kirche S- Ag liefeselbst befinde»/ müßten damals für jeneS Gebäudeverfertiget sein, 2) Diese Leuchter sind hingegen mitso großer Kunst ausgearbeitet/ daß solche Werke nur
läßt sich vermuthen, daß sie vo» Gebäuden, die vor denZeiten Constantius errichtet worden, genommen sind.Eine genauere Beschreibung dieser Kirche gibt der AbateTi ti in seinen: scoltura <.<1
srelütotturu iielle cliiese lli lioni». F e a.
1) Oc Lilci'. Mllisic. c. :c>. p.
2) Die beide» Leuchter aus dem Mausoleum der h. C on-stantia ausser Rom sind nebst zwei andern von dendreien, die in der benachbarte» Kirche der h. Agnesestanden, in's P i o ^ C l e ni e » t i » u »> gebracht worden.
7. tav, Z9 — 40.) Der dritte von de» Leuchtern inder Kirche der l>. Agnese sieht noch daselbst. Er istgleich den übrigen an den drei Seiten seines Fußes mitAmor inen geziert, welche in Blumen und Laubwerkendigen; einer von diesen Amorinen hält Trauben»uid eine» kurzen krummen Stab in den Händen, wieihn die Muse Thalia zu sichren vflegt; der anderehält Früchte, und der dritte ist beschästigt, sich ein Bandum die' Stirn zu binden. Die Arbeit an diesen Figure»ist uugemci» schön, und das Laubwerk nicht weniger alsdie Figuren höchst meisterhast behandelt. Zwei ähnlichVerzierte Leuchtersuße, die ebenfalls vortreslich gearbeitetstnd, sinden sich unter den alten Denkmale» der VillaV 0 rghese> l? B. 2 K- 22 §. N 0 te.Z Meyer.
Wiuckelman. 6.