336 Geschichte der Kunst.
nc/ und aus einer Zeit sei/ wo man ältere Werktzerstörete und mit denselben bnuete, beweise» dieSäulen durch ihre Basen und Kapitaler/ welchealle ungleich sind / so daß kein einziges' zu demder» vasset. Daher wundere ich mich über die !
Lilvesti'i, sect. 42. t. I. 46.) und das benachbarte Et' !
bäude/ wo sie getauft und auch begraben wurde. Di,s,j !
wurde gleichfalls von Constantinus errichtet, !
Mische» Arbeiten geziert und zum Gebrauch- einer Kirj?, ^
wie Einige behaupten komn «udwrr. I.c.-Z. !
n. 14. z?. l^>6. llie iä p'el)!'. t. 3. p. I
dianipini <lo sacr. »?<Iif. c. 10. p. 1^4), dem AudeM Z
seiner Tochter geweiht, deren Körper er dort in Mir I
Urne Von Porphvr beigefezt hatte. Indessen zeigt iii !
marmorne Inschrift über der Thüre des Gebäudes, !
es Von Pabst Alerander IV. im Jahre 1ZZS zm z
Gebrauch einer Kirche eingesegnet worden, t^-irlluii km. Z
Anilc. 1.4. c. 4. p. >54.) Weil Constantina, MI z
andere Tochter Constantins/ ebensalis dort begrÄe» Zist, möchte Valesius (^mniian. AarccII. I. 2>. pn»c.)
das Gebäude nach dieser/ und nicht nach der Cv»ft» jtia nennen. Fea.
t) Unter den Von Constantinus errichteten und im ^
Gottesdienste geweihten Tempeln in Rom ist auch d» !
des <>. Paulus ausserhalb der Stadt auf der Straße »«ch ^
Sstia/ welcher sich bis auf unsere Zeiten erhalten hat, «d !uns die richtigste Vorstellung von dem Verfalle der Kmll
gibt. sNuu verbraut.Z Nach Prudentius (pen-l-xd. I
12. vers. 4?.) war er inwelldig ganz ausgemlt, !das Getäfel vergoldet/ nnd die Fenster hatten bMW
mattes Glas oder Kr»stall. In der Folge hat tieftr ^
Tempel viele Veränderungen erlitten; das Getinel, iit i
Fenster und die Malereien sind nicht mehr vorljmde«. ,Die vier Säulenreihen, auf welchen das Innere riMe,sind nicht ganz von »arischem Marmor/ wie Prüde»
tius zu sagen scheint/ sondern einige stnd auch«» ^
»ioletsarbigem/ mehr oder weniger geflektem ?)!ar»>er !
(p!>ona?2<>!to)/ und die fehr schönen korinthischen Ka«iti> I
le von weissem Marmor. Aus der verschiedenen Zi» -schaffenheit der Arbeit an diese» Kapitale» und Säuk»