Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
335
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42 Buch/ 3 Kap.

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urtheilet hat. ES hat derselbe nicht gewußt/ daßman aus einer schriftlichen Nachricht von gleichemAlter in diesem Buche beweisen tan/ daß diese Ab«schrift zu Constantins Zeiten gemachet worden.Vo» eben der Zeit scheinet der alte gemalete De-ren tinS in dieser Bibliothek zu sei»/ und der be-rühmte Peiresc gedenket in einem seiner unge-drukten Briefe/ in der Bibliothek des Herrn Car-dinals Alexander Albani/ einer andern altenHandschrift des TerentiuS von den Zeiten desKaisers Constantius, Couftantinus des Gro-ßen Sohns'/ dessen gemalete Figuren von eben demLtyle mit jenen gewesen.

K. 2. Einen noch deutlichern Beweis von demiNcrfalle der Bildhauerei sowohl als der BaukunstWter dem Constantili/ gibt der sogenante Tem-pel des Bakchus/ neben der Kirche S. Agnese»lsser Rom/ oder wie die Nachrichten und der Au-jmschein lehren / das Gebäude/ welches gedachter Kai-ser auf Bitte seiner Tochter Coustantia erbauen las-Iw/weil diese hier getaufet war/ und daselbst beerdigetsein wollte. Daß dieses Gebäude nicht älter sein kön-

i) pol^met. dial. L. 10.?.

z) Lurmanni 8)-IIog. cxist. t. 8. x. igZ. <?p!st. >^6.

Nach dem Urtheile einsichtsvoller Diploiuatiker fälltdiese Handschrist in das sechste oder siebente Jahrhun-dert. Die vaticanifche Handschrift des Terentius mitMalereien, welche auf die Komödie der Alten Bezughaben, und wahrscheinlich nach älteren Handschriften ko-rirr sind, gehört mnthmaßlich in das sechste Jahrhun-dert. Meyer.

Z) Hier sind wahrscheinlich zwei Gebäude mit einander Ver-wechselt worden, die Kirche der h. Agnese, weche vonC on statt tinu s auf Bitten der h. Consiantia er-bauet worden (/Vniizros. oper. t. col. 6g3. Lullanclist.cke 2> t. 2. Z5Z. ll. >6. Xiiaslas. vits 8.