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Geschichte der Kunst.
Moncta auf denselben; so wie die Ehre ein häu-figes Wort in dem Munde einer.Person ist/ an derenEhre man zu zweifeln hat. Der Kopf des Col-lie nus von Erzt mit einem Lorbeerkranze/in derVilla Mattei/ ist blos wegen der Seltenheit z»fthäzen. l)
§. 27. Die Zeiten des Gallienus werden ins-gemein als der Zeitpunkt des gänzlichen Verfalls derKunst angegeben/ und dennoch finden steh Werke/ diedas Gegentheil darthun/ und einen vortheilhafknBegrif geben. DaS eine von denselben stellet in erh«.bener Arbeit und in Figuren, die beinahe halbstgroß als das Leben find/ eine Jagd besagten Kaisersvor: dieses Werk stehet im Palafie Mattei/ undiSauch wegen einer irrigen Bemerkung anzuführen/ dieFabretti aus dem einen beschlagenen Hufe des Pfer-des machen wollen/ aus welchem er darzuthun glau-bet/ daß die Hufeisen unter dem Gallienus bereitsim Gebrauche gewesen/ und es hat dieser Gelehrienicht beobachtet/ daß das ganze Bein des Pferdes mist. Das andere Denkmal von der Zeit des Gal-lienus'/ welches zum Vortheile der damaligen Kunßredet/ ist sein eigenes Brustbild von Marmor mir demwahren alten Namen auf dem Fuße desselben. DiesesStük war nach Engeland gegangen / und es ist demHerrn Cardinale Alexander Albani/ in dessenVilla dasselbe izo stehet/ gelungen/ es wiederum zuriik
1) Von Visconti für denTrebouiam, s Gallus/ Nach-solger des Trajanus Decius/ gehalten. (7V. Z 5.2t §. Not e.) Vom Gallienus enthält das CapikoN-»um ein marmornes Brustbild/ welches Visconti(i^Iuü. I'io-LIeui. t. 6. p. 6S.) slir ächt anerkent. E§hat übel gezeichnete Augen/ und der Meister desselwischeint, obgleich er den Marmor »och mit hinreichentttFertigkeit zu behandeln wußte / dennoch nur geringe Kei>>>nisse besessen zu haben. Meyer.