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6 (1825)
Entstehung
Seite
329
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12 Buch/ 2 Kap. 329

nach Nom zu bringen. In dem gewöhnlichen Vorur-theile von dem gänzlichen Verfalle damaliger Kunstbekennet gedachter Herr Cardinal gewesen zu sein/ daer ein schönes Brustbild des Kaisers Trajanus De-ciuS/ welcher kurz vor dem GallienuS regiret-/aus den Händen und nach Engeland gehen lassen/weil er sich nicht überreden koilte/ daß es diesen Kai-ser vorstelle/ da es den Begrif von seiner Zeitüberstieg.

§. 28. Es findet sich Nachricht von einer Sta-tue der Calpurnia, der Gemahlin des Titus,welcher einer von gedachten Asterkaisern oder Ty-rannen war; es wird dieselbe aber so schlecht gewe-sen sein/ daß ein dunkeles Wort/ besten Erklärung^ den Gelehrten viel Muhe machet/ keinen merkwür-digen Umstand zur Kunst/ wie man hier gesuchethat/ enthalten kan. l)

§.29. Es scheinet/ daß die Barbarei ganz un-vermuthet und plözlich in Rom eingefallen sei; und> dieses köntc man schließen auS den vielen Säulenund großen Schalen von Alabaster und Marmor/nebst Fußgestellen und rohen Stüken ausländischenMarmors/ die da gesunden werden, wo der alteHafen/ oder die Ausladung an der Tiber/ un-ter dem Aventino war/ und wo das Haus Sfor-

l? Trebellius Pollio sVi!» I'iii), welcher diese Nach-richt gibt/ saget: cujus Sl-Ituam in tcmplo Venedig !il!-kuc virlemus »uratlun. Baudelot

tilile >>es t, >. x, 12/!.) hat eine weitläuftige Un>

tersuchung über das Wort gemachet: ich gl»u<

bete/ mail könne -»AiV/i-cea lesen, so daß die Statuevon Thon oder gebranter Erde, aber vergoldet,gewesen, und ich habe nachher gefunden, daß ein Gelehr.ter, welcher den Deutschen Ehre inachet (1'riIIki-, nl>8->v.cril. 1.4. c. 6.), eben dieser Meinung ist. Wi nckel »Ia >i.

Paciaudi (Alonum. ?kloxnnr>. t. 2. p. 4/,>1 widerleg!Trillers Vorschlag. Fea.

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