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6 (1825)
Entstehung
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326
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Geschichte der Kunst.

Z. 25. Daß die Kunst aber auch noch izo in eini-gen/ die sie übeten, geblühet habe, beweiset die Sta-tue des' Kaisers PupienuS/ welche im Palaste Ve-rosvi stand/ und stch izo in der Villa Albani be-findet. l) Es ist dieselbe zehen Palme hoch/ und ohnealle Beschädigung erhalten/ bis auf den rechten Am, !welcher bis an den Ellenbogen mangelt; es hat die-selbe sogar die seine lettichte Rinde behalten/ mitwelcher die Werke der Alten unter der Erde über;»-gen werden. Mit der linken Hand hält die ffig«den Degen gesasset/ und an dem Stamme/ worandaS rechte Bein zur Befestigung stehet/ ist ein großesHorn des Überflusses stehend gearbeitet. Demersten Anblike gibt diese Statue einen Begrif/ >»el-

weggelassen, und wahrscheinlich vonWinckelmaii seltzausgestrichen, der in späterer Zeit sein zu günstiges Murtheil sür die große Graburne im Capitolinv ge>mäßigt haben mag. Die Arbeit sowohl an den owliegenden runden Figuren des in der Urne beigestA»Paars/ als an den Reliess aus den Seiten ist mttil-mäßig, und weil einige Figuren der erhobenen Weckeinen würdigen Charakter haben, eine schöne Stell«?und wohl angelegte Gewänder zeigen: so sind diefeZimdienste nicht dem Bildhauer, der die Urne verfertigte,sondern den guten alten Originale» zuzuschreiben, >«Mcr mit geringer Kunst covirte. Meyer.

Z) HIonuni. nnücj. 6u Alus^e. ZVoziol. t. Z. xl. 78. ViscvII-t i (IVlus. - (!!«?!». t. Z. p. 7<^.) hat gegen die Richtig-keit der Benennung dieses Denkmals Zweifel erhöbe».Die Haartracht wäre, sagt er, gänzlich verschiede» «der damals schon seit den Zeiten des Alerander Se-verus üblichen, welche durch die Münzen klar genugbestimt sei, und er vermuthet daher, die Statue möcht!einem ganz andern Manne als dem Pupienus errich-tet sein: etwa einem Statthalter in den Provinini,welchen man wegen Verdienste» oder aus Schmeicheleiunter der Gestalt eines wohlthätigen Genius habe vor-stellen wolle». Meyer.