12 Buch/ 2 Kap. S21
tue des Macrinus/ welcher dem Caraealla fol-gete/ befindet sich in dem Weinberge Borioni.^)
2t. Von den Zeiten des Heliogabaluswird eine weibliche Statue in Lebensgröße in der! Villa Albani gehalten.^) ES stellet dieselbe eine' betagete Frau vor/ mit einem so mänlichen Gesichte/daß nnr die Kleidung das Geschlecht derselben anzei-get: die Haare sind ganz schlecht über den Kops ge-kammet/ und hinterwärts hinaufgenommen und un-! tergesteket. In der linken Hand HM dieselbe einej gerollete Schrift/ welches an weiblichen Figuren et-j was AusserordentlicheS ist/ und man glaubet daher/^ daß es die Mutter besageten Kaisers sein könne/welche im geheimen Rathe erschien/ und welcher zu> Ehren ein Senat von Weibern in Rom angeordnetwurde. 2)
Wesen, und durch ihn die Kunst sich für einen ?lu>genblik wieder emporzuheben schien. Den diese dreiBildnisse sind sogar in Arbeit und Geschmak besserals die oben angeführten des Septimius Severus,und in Hinsicht aus den treslich dargestellten Charakter,so wie aus den lebhafte» geistreiche» Ausdruk, wahreMeisterstüke. Selbst an den Haaren und Gewändern be-merkt man eine lobenswürdigere Manier. Meyer.
t) Nun im Museo P i o > C l e m en t i n o. (?. Z. «. 12,x> >2.) Meyer.
2) Heliogabalus scheint auch die Kunst seinen aus-schweifenden Lüsten dienstbar gemacht zu haben; den erbesaß silberne Gesäße/ woraus die wohlliistigsten Figurenund Gegenstände erhoben gearbeitet waren. >»
UelivAQlz, c. lg.) Er entwürdigte serner die Kunst da-durch, daß er Gemmen, die von berühmten Künstlerngeschnitten waren, auf seinen Schuhen trug. (I-,. c. e,2Z.) Meyer.
Visconti glaubt, das Bildniß Heliogabals in ei-nem marmornen Brustbild« des Musei Pio>Cleme»>