Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
320
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Geschichte der Kunst.

Er lobete unter den alten Feldherren sonderlich denSylla und den Hannibal/ und verehrete cdc».falls ihr Gedächtniß mit Statuen und BrustbilderZween von seinen Köpfen in der Kindheit besiM»sich in dem Palaste Ruspoli. Die einzige G«-

denkt der bis in's Lächerliche gehenden Begierde dezx,,racalla, dem Alerander ähnlich zu werde». Me>>,^

<) Zur Zeit des Caracalla sind, wie es scheint, «imMenge Covien nach alte» und vortreflichen Origi»al!,verfertigt worden, um mit ihnen die Bäder dieses 5«i,sers zu zieren. cLpurUlln. >» Lai-ac. c g) Zij

sonst standen im Hofe des farn e fi sch en Palastes eine Mtelmäßige Figur des Herkules/ i» Stellung MGröße deni beruhniten Werke des Glykon fast iilinli^der oben erwähnte Atreus, ein anderer Held, welch»den Fuß aus einen Helm sezt; eine weibliche Figur Meinem Blumenkranz um das Haupt; ferner ini Perl»co, nach der Tiber zu, die oben c5 B, 2 K- NUerwähnte Urania. Alle diese Figuren sind kolossal,«»wurden, wie man behauptet, im Umfange der gedacht«Bäder gefunden. Die Ausführung an diesen Weck«,welche sich iezo in Neapel befinden, hat geringen Wech;sie zeigen zwar mechanische Fertigkeit, aber durch«!keine von Geist durchdrungene Kunst.

Eine Statue Aleranders des Große» Mirde» gabinischen Denknialen wird von Niscoiui(Iconograpkio t. 2. p. 52.) für eine zu Caracalla!Zeit nach dem Original des L« fi v p us verfertigte IM!gehalten. Sie ist zwar nicht vortreslich, aber doch ««!>führlicher und mit mehr Zartheit behandelt, als die einerwähnten fast kolossalifchen Figuren; hingegen ist kauch unter natürlicher Größe. Caracallas BruMder, das berühmte aus den« farne fischen Palailtnach Neapel gekommene, ein ähnliches im Mufeo Pi»>Clementino (>. 6. tav. 55.) und ein drittes mit limBrnst von Porph»r im Capitolino, zeigen miwidwsprechlich, daß damals wenigstens noch ein sehr vorzüzlbcher Meister im Fache der Bildnisse gslebt habe. Man kmsagen, daß derselbe ein rechtes Wunder seiner Zeit g!'