12 Buch, 2 Kap.
317
Figur des Fechters Bato in der Villa Panfili,in Lebensgroße, i) ist ebenfalls ein Zeugniß hiervon;den wen dieses der Fechter dieses Namens ist/ wel-chen Caracalla prächtig beerdigen lassen, so wirdnicht der schlechteste Bildhauer dazu gebrauchet sein.PhilostratuS gedenket eines Malers Aristo de-in uS, welcher sich um diese Zeit hervorthat; er warein Schüler eines Eum e lus. 2)
§. 17. ES waren auch in dieser Zeit die Kunst-lcr noch beständig beschäftiget/ und dem Plautia-i nuS, dem Lieblinge und ersten Minister des KaisersSepti in ius S everus/wurden nicht allein zu Rom,sondern auch in andern Städten des römischen Reichs,sowohl von einzelnen Personen als von dem SenateNatnen aufgerichtet, so daß dieselben größer undzahlreicher waren, als diejenigen, die dem Kaiser selbstzcsezet waren. unter diesem Kaiser geschah in der
chen Köpft» des M. Aurelius und »och früheren Ar-beiten vorwerfen kaü. An der linken Augeubraune be-merkt man eine kleine Beschädigung; beide Ohren undeinige Haarloken sind ergänzt. — Ein kolossaler Kovsder Julia, der Gemahlin des Sevtimius Seve-rus, ist im Museo Pio - Clementino (t. 6. t-v.54.) und gehört auch zu den vorzüglichsten Kuustdenkma-lcn dieser Zeit. Meuer.
1) k^IircUl 8)-nt> <Ze cul. ?°raj> c. g. j>> 28g. Z^Iontkauc.
cxxl. t, 3. pari. 2. xl. >54. lD enkmale, NUNI.
»SS.l
Severus errichtete auch allen den Seinige» Statuen,und zwar für sich und auö eigenem Antriebe, da sonstdas Recht, öffentlich Statuen zu seze», nur dem Se-nate zustand. Aber die dem Plautianus gewidme-ten wurden, als er in Ungnade fiel, überall niedergeris-sen. (Lpsrtiün. in Lcvcr. c. >4.) Meiler.