3i8 Geschichte der Kunst.
harten Belagerung der Stadt Byzantiuw/ welchesPartei des Pescennius Niger wider jenen Kaj>ser ergriffen hatte/ was' die von den Gothen bcluzwten Römer thäte»/ die auf die Feinde Statuen u»sen: die Byzantiner stürzeten ganze Statuen vonEr^isowohl stehender als reitender Figuren von der Mm,herunter auf die Belagerer.
K. t8. ES hat steh unterdessen von der Kunst d>>ser Zeiten ein nachtheiligeS Vorurtheil gleichsam MWahrheit gemachet/ welches sich sonderlich auf diischlechte Arbeit an dem Bogen des Septinn«!SeveruS gründet. Man ist aber gezwungen,«»man ungezweifelte bessere Werke von späteren Zeit««siehet/ zuzugeben/ daß vielleicht zu jenem Bogen Mzu dem vornehmsten Denkmale gedachten Kaisers niHder beste/ wo nicht der schlechteste Künstler/ wie nichzuweilen geschiehet/ vorgeschlagen und gebrauchet >wden. Man würde eben so unrichtig urtheilen anSmpaar der lezten Gemälde/ die in der St. PetersMzu Nom in Musaico gesezet sind/ wen man glaubees sei zu eben der Zeit kein besserer Maler in Rmbekant gewesen/ wie man gleichwohl zu gedenken MOder wen man aus ein paar Kirchen/ die in Nom wter Benedietus XIV. ekelhaft gebauet und gczimisind/ auf den allgemeinen Geschmak in der Bank«unter gedachtem Pabste schließen wollte. Noch achi>ordentlicher ist die marmorne Statue des Pabiii!Leo X, des Vaters der Künste/ im Camvivglio/ von einem Giaeomo del Duca/ aus Silplien/ und Schüler des Michael Zlngelo/ gearbcüit,welche eine wahrhafte Mißgeburt kau genennet m-den. ES kan nicht ein schlechterer Bildhauer >mwzu derselben Zeit noch nachher gewesen sei»/ und dw
») in Lever. 3oi. Heroäian. l. 3. c. 6. Z-9'