Zi6 Geschichte der Kunst.
scennius Niger in kurzer Zeit regiret hatt«und ermordet waren. Die Atbenienser ließ Sevt.ruS sogleich seinen Zorn empfinden/ wegen ein»Beleidigung/ welche ihm auf einer Reise nach E«.rien zu Athen in voriger Zeit widerfahren war! «nahm der Stadt alle ihre Vorrechte und Freiheit,die ihr von den vorigen Kaisern ertheilet waren/)Die erhobenen Arbeiten an seinem Bogen, Man einem anderen Bogens) welchen die Silberschmickihm zu Ehren aufführen lassen/ find so schlecht,eö erstaunend scheinet/ wie die Kunst in zwölf Jchmseit dem Tode des MarcuS Aurelius so Wund gar herunterkommen können. 4) Die erhobt
1) Lxarüan. !n Lever. c. z.
2) Gezeichnet von Pietro Berettino da Cortomi, «Kupfer gestochen von Sante Vartvli, und hcrmizdgeben von Suaresio mir seinen Erklärungen, R»,1676. Man vergleiche auch Monrlauc.
pari. 2. pl. >og. M e»er.
z) In Noni zur Seite von 8. Oiorgio -> V«I->I>rc>. Zu.
4) Freilich müßen damals immer noch einige Kimstlcr»Auszeichnung gelebt haben, vielleicht solche, die schon MZeit des M.Aurelius und des L u c in s V er u S geblii>i/oder wenigstens würdige Zöglinge aus derselben SÄd,Hiervon geben Beweise ei» Brustbild des Septiniii!Severus unter den gabinischen Altertiimm(Au»nm. Lalii». n.Z^.); ein anderes im Museo PiilClementino (t. 6. t->v. SZ.) und von den dreien imk»virolino dasjenige, welches einer Brust vom schönsawachsfarbigen Alabaster aufgesezt ist. An diesem DenkMist das Gesicht überhaupt in einer sehr guten Manier l'ilMdelt: die Augen sind zwar nicht elegant gezeichnet, nicht Mund fließend genug in ihren Umrissen; jedoch ist i»Charakter des Ganzen übereinstimmend, der Ausdruk bl-iebt und geistreich. Die Haare an der Stirne schci«nicht gut angesczt; ein Fehler, den man zwar auch nm ,