Geschichte der Kunst.
Eben so ungegrundet ist die Benennung des Coni-moduS/ die einer heroischen Statue mit ein«nermordeten Knaben ans dem Rüken gegeben wordl»,weil der neue Kopf/ welcher für alt gehalten >Wden, diesen Kaiser vorstellet/ und eS soll derselbe hinals Fechter gebildet sein. Derjenige/ welcher dichStatue auf einem sehr schlechten Kupser in -imSamlung von Statuen/ die zu Nom im Jahre ikzin Folio erschienen/ einen AtreuS genennet, ißi»Wahrheit nciher gekommen;^) das ist: Atrcuj,welcher seines Bruders ThyesteS Sohn ermMES ist also Jakob Gronov nicht der erste/ der dichBenennung gegeben/ wie er will angesehen sein.-)K. iä. Des CommoduS Andenken beschloß di,Senat zu Rom zu vertilgen/ und dieses ging w>nehmlich auf dessen Bildnisse;2) dieses fand sich«vielen Brustbildern und Köpfen desselben/ die inHerr Cardinal Alexander Albani entdekett/ker den Grund zu seinem prächtigen Lusthanse zu W
der wahrscheinlichen Angabe/ daß es ein Herkulc-«dem iuugen Ajax sei/ zwar nicht widersvrochen, it»doch selbst die Vermuthung aufgestellt, daß es vielMein Herkules mit seinem Sohne Telephus Dkönte/ weil aus einem Mcdaglione Von Midäum «i>auf einem andern Von Tarsus ungefähr ähnliche Ewpen vorkomme»/ wo zu den Füße» des Herkulciliinoch eine Hirschkuh befindet. Me»er.t) Er stand sonst im Hofe des sarn esischcn Palastesu»t>ivon dorr nach Neavel gebracht worden. Es ist ei»k i-ikolossale Figur mit dem Knabe»/ den er über dieSt«!ter trägt/ sehr gut grupirt/ äusserst lebhast bewegt, iknicht vorzüglich gearbeitet/ und wahrscheinlich M >>>gend einem alten herlichen Originale in späterer Zeit»Virt. Meyer.
2) 11 >c5. Orloc. t. >. nnn».
'!) I^!ui,^>ri>I. i» Lommc>6. .-Vul. c. iö.