12 Buch, 2 Kap.
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dadurch nicht geschikt zum Bau eines SchifS/ wel-ches im tobenden Meere bestehen kan: den viele Fi-guren ans Nükfeiten der Münzen folgender Kaiser/die nicht übel gezeichnet sind/ wurden sonst einenirrigen Schluß auf das Allgemeine der Knnst ver-anlassen, Ein erträglicher AchilleS/ klein gezeich-net/ wird von eben der Hand/ groß wie die Naturausgeführet/ vielmals ein Ther fiteS erscheine»/welches' sich auch in Verkleinerung oder Vergrößerungder Figuren zeiget/ indem es leichter ist vom Großeniii's Kleine zu zeichnen als umgekehrt; so wie manweiter von oben herunter/ als von unten hinauf sie-het. Gante Bartoli ist als ein sehr guter Zeich-ner alter Werke berühmt worden durch kleine Fi-guren von der Größe/ wie er die an den SäulendcS TrajanuS und des Mareus Aurelius ent-worfen hat;') aber wen er aus diesem Maße ge-gangen ist/ und größer gezeichnet/ wird er sich selbstsehr ungleich/ wie die erhobenen Werke unter demTitel: ^.Uli<j>iiu>i.i5i darthun können.2)
!) Diese Säule/ welche an Schönheit der früher erwähnte»nachsteht, wurde, wie man glaubt, von: Senat zur Ehredes M Aurelius errichtet, und ist in Kuvfer gestochenvon Sante Bartoli mit den Erklärungen von Bel-lori. Das Wunder mit dem Regen, welchen die don-nernde Legion durch ihr Gebet im Kriege gegen dieQuaden für das Heer diefes Kaisers vom Himmel er-flehte (IV'l'tuU. , iox;, c. 5. 8c!>^>n>. c. L»zel>. occles.iuüt, !, 5. c, 5. Xiplül, In A, p> 27!,.), ist aus derSäule (t.iv, >5.) vorgestellt, so wie es auch der Gegen-stand eines Gemäldes war, dessen Themistius (Orat.>5. ad gedenkt. Der Kaiser war mit
erhobenen Händen in der Stellung eines Betenden abge-bildet, und von seinen Soldaten fingen einige das Wassermit ihren Helmen auf, andere tranken. F ea.
2) Sante Bartoli mag wohl nicht alle Blätter selbst