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Geschichte der Kunst.
Hadrian gestiftet war/ und die Kunst selbst/ s» z,reden/ zu Grunde. Derjenige Künstler, von dch»Hand der wunderschöne Kops dieses Kaisers in sei««Jugend im Campidoglio ist/ machet der Kunst Ehre^es scheinet derselbe etwa um eben die Zeit/ in >«,!>eher Com moduS den Thron bestieg/ das ist: «ncunzeheitten Jahre seines AlterS/ gemachct zi>. sAder Kopf aber kan zum Beweise dienen/ daß dich,Künstler nicht viel seinesgleichen gehabt/ den chKövfe der folgenden Kaiser stnd jenem nicht zu »gleichend) Die MedaglionS dieses Kaisers von Ei?sind in der Zeichnung sowohl als in der Zlrwunter die schönsten solcher Schaumünzen zu rech«,zu einigen derselben sind die Stempel mit so gr«Feinheit geschnitten/ daß man an der Göttin Romdie auf einer Rüstung sizet/ und dem Commod«!eine Kugel überreichet/ an den Füßen die kleimKöpfe von den Thieren/ ans deren Fellen man Cächtrug, ausgeführt siehet. Man kau aber von «»Arbeit im Kleinen auf die Ausführung eines W-il!im Großen nicht sicher schließen; derjenige/ wchiein kleines Modell eines SchisS zu machen weiß,»
1) Lottari Mus. t. 2. tOV. ^3.
2) Er hat in Hinsicht aus die Behandlung viel ÄlMjmit den Kolossalköpfen des M. Aurelius und dlS!»cius Verus loben 12 B. 2 K. » §.) und we» mdie Behauvtung / daß derselbe Meister auch den C«»modus verfertigt habe, zu kühn finden sollte, fo iß ildoch wenigstens zuverläßig, daß dessen Bildniß von cki»Künstler herrühre, welcher i» der nämlichen Slliuk übildet worden. über die Kunst am Gesicht n»dHaaren haben wir nichts weiter zu sagen. Das Eciü-zeigt hübsch gelegte, doch kleine und etwas steife ZMwelche aber mit großer Sorgfalt ausgeführt sind. A!<P
3) Luonsri'. Oüs^rv. istvr. alc. t. 7. 0.^x, l 16.