12 Buch/ 2 Kap.
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vssegung armer Knaben und Mädchen deutet folgen-de Inschrift/ in welcher die Einwohner von Ficul-nea , einem Pagus' ohnweit Rom, dem Kaiser Marcu 6AureliuS ihre Dankbarkeit bczengeten: den eS istdieselbe vor kurzer Zeit/ im Monate Julius 1767/a» dem Orte selbst/ wo sie errichtet war/ entde-kct/l) und stehet izo in der Villa Albani:^)
zen erst nach ihrer Vergöttcrung geprägt; selbst die Haupt«-figur des .gedachten Basreliefs habe Ähnlichkeit mir deriüngern Faustina/ welcher, wie zu vermuthen sei,der Vater den Auftrag gegeben, die jährliche milde Spen-de an die armen Mädchen auszutheilen. Mener.
Chauvl) (Ol'couverle lle I» nililk-vn de il'ZIo-
rkce, l. Z. p. 258.) gibt als Fundort deu Weinberg beiGenzano an, wohin sie von den Ficulneern könne ge-sezt worden sein. Zoega.
2) Ein treslich gearbeiteter kolossaler Kopf des Antoni-nus Pins, der aus dem sarne fischen Nachlasse her-rührt, befindet sich in der königlichen Antikeusamlnug zuNeapel und eill anderer ebenfalls kolossaler im PalasteBorg Hefe zu Rom. Einen schön gearbeiteten Kovfvonnatürlicher Größe, wozu die Brust zwar paßt, aber ur-sprünglich nicht dazu gehörte, besizt das Museum Pio-Cl em e n t i n n n>. (1.6. luv. ,S.) Visconti (p. 6Z.)gedenkt auch »och eines andern Kopfes im Palaste C h i<.qi, der in Hinsicht der Arbeit einer der atterschäzbarste»sein soll.
Unter den Bildnissen der Faustina, der Gemahlindes Antoniuns Pins, verdient ein in der Villa Ha-dri ans gefundener fast kolossaler Kopf im Mu feo Pio-Clemeutino (l. 6. tl>v. 4g.), dem eine moderne Brustangefügt ist, vor allen den Vorzug. Beinahe eben soschäzbar ist auch das im Capitolino befindliche Brust-bild iu natürlicher Größe. Die einfach gelegten Haare,das weich gearbeitete Fleisch, der gelungene Zlnsdrnk vonGute und Gemüthlichkeit, bewirken eine hockst anziehendeÜbereinstimmung des Ganzen; der umstand, daß dieserKopf ganz uubeschädigk erhalten ist, mag freilich auchetwas zu der guten Totalwirkung beitrage».