Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
294
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Geschichte der Kunst.

sam auf den Thron erhoben wurden/ und demdie An tonine n öffentliche Lehrstühle bauen Mein großes' Gehalt auf ihre Lungen und Stimm«,zableu ließen/ Menschen ohne eigene Vernunft »«jGeschniak/ schrieen wider alles/ was nicht gelel»,war / und ein geschikter Künstler war in ihren >K>gen wie ein Handwerker, l) Ihr Urtheil von d«

„ mit so gutem Erfolge sehen lassen, daß Prorenidii,„ einer von den damaligen Hellanodiken, aus Wohlgesit» len an dem seltenen Talent des Künstlers/ ilm zu ll»>, »em Schwiegersohn erwählt hat. " (I^uciani

Diese von Lueian garantirte ?lnekdote Verdient kmerkt zu werden, weil sie zu Berichtigung einer Et»in Wineke l ma n s Geschichte der Kunst dmmkan. Die A n t o n i n e n (sagt er, sch äzten die Ki»ste: aber die guten Künstler waren seit»,und die vormalige allgemeine Achtung s>iidieselben verlor sich. Gegen die Ursache, dienvon dem lezteru angibt, da er die Schuld davongänzlich ans die Sovhistcn schiebt, wäre vieles einzm»den. Nichts, däucht mich, kan simvler sein als die l!i>sache, warnni nicht die Kuust, sondern die Künstlnin den Zeiten der Antoninen nicht mehr in so a»il,meiner Achtung standen: es kam eben daher, weil tiiguten Künstler so selten waren. Daß aber >v!r!>lich gute Künstler noch eben so hoch, und vielleicht h»her als jemals geschäzr wurde», davon ist das NciiwlAetions ein Beweis, dergleichen man schwerlich«!den blühendsten Zeiten der Kunst eines auszuweisen W,W i e l a n d.

Dieses that besonders Auto »i n u s Piu s.in ^niou. l^i» c. >l.) Auch Mareus Aureliusstimte zu Athen, das er besonders ehrte, Lehrer sür all!Theile des Unterrichts mit einem jährlichen Gehaltt.

l.?>. ^>. IZ14.) T ati a nu s (l.)>v>t.-»16«,c.Zz. >>.70) niacht sich über den großen Jahrgehalt inPhilosophen seiner Zeit lustig, und meint, sie erhielt!»