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6 (1825)
Entstehung
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Zweites Kapitel.

§.4. Die Antoninen schäzeten die Künste/»nd MareuS AureliuS beförderte ebenfalls die-selben auch dadurch/ daß er verdienten MännernStatuen sezen ließ; er ehrete das Andenken deSVindex/ welcher wider die Markomannen geblie-ben war/ mit drei Statuen/ und ließ auf dem Fo-ro Trajani allen tapferen Männern/ die in demdeutschen Kriege geblieben waren/ Statuen aufrich-ten ; l) er verstand die Zeichnung/ in welcher ihn Diog-nctuS/ ein weiser Maler/ unterrichtete; dieser warzugleich sein Lehrer in der Weltweisheit. Aberdie guten Künstler singen an selten zu werden/ unddie vormalige allgemeine Achtung für dieselben ver-lor stch/ wie man aus den Begriffen dieser Zeitschließen kan.^) Die Sophisten/ welche izo gleich-

Dieser Autor erzählt/ daß Antoninus den angesehen-sten Männern unter denen, welche durch die Pest hiugerastwurden, Statuen sezte. Vielleicht hatte Winckelmaiieine Stelle aus dem Lamvridius (c. 26.) im Sinne,welcher sagt, daß Aler ander Severns die vo» allenOrten zusammengehrachten Statuen der größten Männeraus dem Foro Trajani ausstellen lassen. Meyer.

Wen anders Diognetus der Philosovh, dessenM. Antoninns als seines Sittenlehrers gedenkt (cler, I>.sui8 I. 1. c. Y.), von Diognetus dem Maler nichtverschieden war. Mc»er.

Z) „ Auch zu unscrn Zeiten hatAetion sein Gemälde,„ das die Vermählung Sllerandcrs mit der« schonen Noraue vorstellt/ zu Ölinuxia öffentlich und