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^ liltc» hetrurischen Werken erscheinet; das Gewand^ tibcr, und die Zieraten der Glieder dieser Base deu-! ten aus eine Zeit blühender griechischer Kunst/ undzugleich in dieser Figur auf die Nachahmung des^ <ilrcren StylS in Gottheiten/ um dieselbe» dadurch! desto ehrwürdiger zu machen. Auf dem zweiten ge-i brochenen Stüke ist die obere Hälfte eines jungenHerkuleS/ in eben der Stellung/ in welcher manihn dem Apollo den Dreifuß nehmen stehet/ unddieses auf mehr als auf einem Marmor und auf ge-> schnittenen Steinen. Dieses verstümmelte Werk hatHerr Zelada/ ein römischer Prälat/ gekaufet.
K. 47. An dem TituS/ des VespasianusSohne und Nachfolger/ fanden die Künste gleichfallseinen großen Freund und Verehrer; er war in zweiJahren den Künsten vortheilhafter/ als Tiberiusj in einer langen Negirung. SuetoniuS merketj an, daß TituS dein Britanniens/ des S^ero! Bruder/ mit welchem er erzogen worden/ eine Sta-, tue zn Pferde von Elfenbeine machen lassen/ welchealle Hahre in dem feierlichen Gepränge im Cireoumhergeführet worden.') Von Künstlern dieser Zeit
i) Lueton. in l'it. c. 2.
In den Anmerkungen findet «ich noch folgen-de Stelle, welche wahrscheinlich schon von dem Autorselbst, wegen ihrer Unhaltbarkeit, verworfen worden:»Ich sichre dieses an, weil es vielleicht die lezteSratuevon Elfenbeine ist, di? unter den Kaisern verferti-„ get worden, wenigstens deren Meldung geschiehet. "Ein ganz vortreflich gearbeitetes und nicht wenigerWohl erhaltenes Bildniß des Vritannicus in Marmorcrkeiir Visconti (>Ius. pio-LIcni. l. Z. ZZ.) in derungefähr lebensgroßen Statue eines jnngen Römers, inder Villa Vorghese, welcher im Knabenalter vorge-stellt, und mit der Präterta und einer um den Halshängenden Vulla bekleidet ist. Sonst wurde dieses Denk-mal siir das Bildniß des Nerv gehalten, und wegen