236 Geschichte der Kunst.
verschönert habe. Auf dem Grunde derselben ist z»allen Zeiten im Nachgraben eine große Anzahl vonStatuen und Brustbildern gefunden worden; undda man im Herbste des JalireS 1766 eine neue Ernstdaselbst eröfnete/ fanden sich zwo wohl erhaltene A iguren/ die Köpfe ausgenommen/ welche mangelt!»lind nicht gefunden sind. ES stellen dieselben Mjunge Mädchen vor/ in einem leichten Uuterkleide,welches von der rechten Schulter abgelöset bis aufdas Mittel des Oberarms herunterfällt. Die einesowohl als die andere liegt auf ihrem eigenen lanzrundlichen Sokcl halb gestreket und mit dem Ober-leibe erhoben/ und stüzet sich auf den linken Am;unter ihnen liegt ein ungesvanneter Bogen. Es sinddieselben vollkommen ähnlich einem Mädchen vonMarmor/ welches mit Knochen spielet/ und in derSamlung des CardinalS Polig nae war;!) es >Kauch die rechte und freie Hand/ wie an dieser/ zumWürfeln erösnet/ und unterwärts auSgcstrckct, abervon den Würfeln findet sich keine Spur. Diese U- !gnren erstand der Herr General von Walmodenans Hanover/ in seinem Aufenthalte zu Roni/ undhat die Köpfe ergänzen lassen. Ferner wurde zugleicher Zeit ein großer Leuchter von Marmor da-selbst entdekct / dessen Schaft/ der mit künstlich ge-arbeiteten Blättern bedeket ist/ auf zwo rundenGliedern oder Knäufen viele kleine Flamme»/ alseinen allegorischen Zierat zeiget.^) Von der drei-ekichten Base dieses Leuchters fanden sich nur MStüke/ die den Verlust des übrigen zu bedauern ver-anlassen. Auf dem einen Stüke zeiget sich ein Ju-piter mit einem spizigen Barte/ wie derselbe auf
Nun in dem königlich preußischen Museo. Me»er>2) Er kam nachher in das Museum Pio - Element!'
IIum. (?'. ?. tav, Z7. x. 6Ü) Meyer,