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6 (1825)
Entstehung
Seite
235
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11 Buch, 3 Kap.

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liche Galerie von Gemälden: eS scheinet aber,daß dieselben nicht in dem Tempel selbst/ sondern überdemselben in den oberen Sälen gewesen/ zu welchen^ man durch eine Windeltrepe geket/ welche sich nochi jzo erkalten hat. ES waren auch in GriechenlandTempel/ welche das ist: Galerien der

Gemälde/ waren, Mit Griechenland kam esen dlich unter dem Vespasianns so weit/ daß eSzu einer römischen Provinz erkläret wurde/ und dieAthenienser verloren sogar ihr kleines bisher erhal-tenes Vorrecht/ Münzen ohne Bildniß des Kaisersschlagen zu dürfen.^)

§. 16. Unter diesem Kaiser wurden die sallu-, stischen Gärten der volkreichste Ort in Rom; dener hielt sich mehrentheils daselbst auf/ und gab andiesem Orte aller Welt Gehör;^) daher ist zu glau-ben/ daß er diese Gärten mit Werken der Kunst

1) Der schöne/ erhoben geschnittene Kopf in der florentini-schen Galerie ( Oori, Au,, ?>ore»t. Oeinni»:, t> I, lak, 6.n, 6,) wird mit Recht zu den porzuglichsten Denkmalengezählt/ welche Vespasian vorstellen. Ferner besiztdie dortige Galerie noch einen schön gearbeiteten Kopsdesselben von Marmor. Derjenige Kopf/ welcher sich inder Samlung von Kaiserbildnissen im Mu seo Capito-lino befindet/ gehört zwar nicht zu den am besten gear-beitete»/ hat aber einen geistreiche»/ freundlichen Ausdruk,und seine Haare sind mit Vielem Fleisse behandelt. Diebekleidete Brust/ auf welche er gesezt ist, besteht auseinem schönen bunten Alabaster. Ein kolossaler Kovkdes Vespasianns ist unter den farne fischen Al-tertümern nach Neapel gekommen. Eines andern Kopsesvon Erzt, welcher bei Rom gefunden ist/ wurde schonoben (7V. 2 K. 2Z§.) Erwähnung gethan. Meyer.

2) I. 14. ^c. 1. Z. 14.)

3) VaillAlN, 2 Oiiecis ^ercuss. z>. 223.-t) Xixlulin. >» Vesxas. x. 2>g.