228 Geschichte der Kunst.
§. ^3. Einige machen aus dieser Statue einmDiskobolnS/ das' ist: der mit dem Disk»/ oder
dieses noch zur rechten Zeit selbst ein, und zog ßch,h,renvoll und mit einer feinen Wendung aus dem lzuruk, das er nickt weiter behaupte» koüte, „ Me!»,»Sie (schreibt er im ZS der genante» Briefe!/ daß,j„ gleichwohl Schade um meinen Chabrias sei? D«ßicli ilin doch wohl noch hätte retten können? — M„ wie? — Hätte ich etwa sagen sollen, daß Diodor„ und Pol » än spätere Schriststeller wären als N evo«?„Daß Nepos nicht sie, wohl aber sie ihn köiitcn ««?„Zlugen gebabt haben? Daß auch sie von der Zweidc«,„ tigkeit des lateinischen Ansdruks verfuhrt worden? Ei,„nun ja, das wäre wahrscheinlich genug! — Doch,„ ich merke Ihre Spötterei. Die Henne ward über ihr„ Ei so laut; und es war noch dazu ein Windei! —„ Freilich! Indeß, wen Sie denken, daß ich mich mei>„ nes Einfalls zu fchämen habe, weil ich ihn selbst z«>rnknchmen müßen: fo denke» Sie es wenigstens Ml^ mit mir, — In dem autiguarische» Studio ist cj„ öfters mehr Ehre, das Wahrscheinliche gefundn,„ zu haben, als das Wahre. Bei Ausbildung dcs er, ^„ stern war unsere ganze Seele geschäftig : bei Erkennung„ des andern kam uns Vielleicht nur ein gluklicher Insall„ zu Statte». Noch jezt bilde ich mir mehr darauf ein,i, daß ich i» den Worten des Nevos mehr, als darin»ist, gesehen: als daß ich endlich beim Diodor mid„Pol»an gefunden habe, was ein jeder da finden muß,„ der es zu suche» weiß,)
Fea (t. Z, p. Ü62.) gibt drei Verschiedene Vorschlä>ge: er glaubt, dieses Denkmal könne t. den Ajae,Sohn Tela»io»s, vorstellen, welcher, nach dem Sik>tys ans Kreta (<Ie I. (7. 20.), rinst
die Troianer bis uuter ihre Mauern verfolgte, und sichgegen die von oben aus ih» gcworse»c» Steine m>i>Erdschollen mit dem Schilde schnzte; 2. den Ajax,Sohn des üileus, welcher in sast ähnlicher Stellun!!,jedoch behelmt, aus Muuzen vo» Lokri zu sehe» st,i3. den Spartaner Leonidas i»i Kampfe gegen diePerser. Aber Vorschläge dieser Art dürfte» wohl keim