226 Geschichte der Kunst.
Form der Buchstaben die älteste von den gegenMtigen Statuen in Rom zu sein/ auf welchen sich d«Meister derselben angegeben hat. Wir haben kein-Nachricht vom Agasias, welcher sie verfertig-t;
Tempel zu Delphi (p->u5-m. I. i<>. c. 24.) stand eine«,dere zu Atheu und zu Megara (?aussn. l. 1. c. 42.) »»izu Samos, welche leztere vonTelekles und Theod«,rus verfertigt war. (Oio>1. Sie. I. 1. c. gg.) »intPpthagoras (plin. I. 34. c. 3. sect. >g. ,1.4.) sch«jden pnthischen Apollo in einer Statue von Erzl;eine solche Statue ans weissem Marmor ist in dirVilla Albani/ und andere befinden sich in andernsee»; endlich sieht nian den ppthifche» Apollo«!Münzen häusig abgebildet.
Alles dieses vorausgesezt, wird es wahrscheinlich/ daßdie Statue im Batiea» ebenfalls den p»thifche»Apollo vorstelle/ in dem Momente/ wo er seinen Pieilabgeschossen, den Sieg errungen hat/ uud im Begriffeist, nach Tempc zu waudelu. Die Scklange/ ivelcheman um den Baumstam gefchlnngen siebt/ würde ei»Bild des P»thon uud meisterhaft vom Künstler inige,bracht sei»/ um die Darstellung des Apollo in einemGrupo zu vermeiden/ wie es auch bei der angeführt!»Statue iu der Villa Albani/ bei andern Statuen undauf Münze» der Fall ist. Oder man koute die Schlangeauch für ei» Sumbol der Arznei halten/ so daßdurch sie die Wohlthat angedeutet würde / welche A»ol>lo der Erde durch die Erlegung jener Schlange erwie,sen. (Ovitl. Niets»,. I. l. V. 4ZL.) F ea.
fHirt/ in seinem Bilderbuch/ hält ihn für einTheil einer Grupe der Niobe/ uud wegen feineslu ue u fischen Marmors wollen ihn Manche für keinOriginal gelten lassend
Es ist unangenehm/ dieses Denkmal für ein Vrnch,stük zu halte»/ daher möchten wir die Statue alS einin sich abgeschlossenes Ganze betrachten. Der Künstlerwird nichts anderes haben darstellen wolle»/ als einenApollo/ wie ihn die Poeten n»d besonders H 0 me ruSgeschildert! de» Gott mit Bogen u»d Köcher,