Blich/ Z Kap.
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§. t2. Der borghesische sogenante Fechter/welcher/ wie ich angezeiget babe/ mit dem Apollo> an einem Orte gefunden worden/ scheinet nach der
die erwähnte Statue des Kalamis zu Rom in denserv i li a n i sch e n Gärten ausgestellt worden: so hätteer wenigstens einen Beweis sichren müßen, daß dieseStatue dieselbe sei, deren Plinius (l. 36. c. 5, secr./j. n. >o.) gedenkt. Pausanias, welcher nach demPliniuS schrieb/ sah zu seiner Zeit die Statue desKalamis »och zu Athen, und man kau nicht mit Vis-conti annehmen, daß er von einer Copie rede; denPausanias pflegt immer anzuführen, ob die StatuenCopien und von neuerer Hand, oder die Originaleder Künstler selbst waren, (l^. g. c. 27. I, >. c. 22.)
Der Sieg des Apollo über die Schlange Pp>thon ist ein nicht unwürdiger Gegenstand sür die al-te Kunst; den selbst die Stadt Delphi behielt vondieser Begebenheit bei den Nachbarn noch den NamenPyth o. s Piiu5ini. I. 10. c. 6. iki 1/^. L.
x. 56o.) Das Orakel des pl>th isch en Apollo, dasberühmteste im ganzen Altertum, wurde dort wegen je-ner Begebenheit errichtet. (Lira!,. I. g. 641. i^iv.I. 1. c. 66. in ?liot. LÜIliotli. eoci. 2^3.
xhes. lies IuZl:r. t. 3. z,. i36.) Der Tem-
pel daselbst war der reichste unter allen, und enthielt ei-ne ausserordentliche Menge Statuen besonders von Erzt.(Ltrali. I. c. k'inlustr.it. vit. ^pollon. I. 6. c. 2. Valois,
l. Z. Ilist. p. 7g.) Unr jenen Sieg noch mehr zu verher-lichen, wurden die phythischen Spiele Von Apol-lo selbst eingesezt (<Zv!>I. metsm. I. >. v. 4^5. Ilvgin.luii. 1^0. in ptol. Lililiotli. ccirl.
und alle neun Jahre noch ein besonderes Fest gefeiert.
Auch wurden dem p »th i sch en Apollo häufig Sta<tuen errichtet. Ausser der goldene» Stgtue in seinem