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Geschichte der Kunst.
Tityus, welcher von ihm, da er kaum ein Jünglingwar, erschossen wurde/ weil dieser der Laton«dessen Mutrer/ Gewalt anthun wollte, i)
Die Gelehrten haben sich auf mancherlei Weise i»müht/ den dnrch die Statue des A p o l l o v o» Bchvedere vorgestellten Gegenstand genauer zu bestimm».Einige glaubten, hier Apollo zu sehen, nachdem,!seine Geschosse gegen die Achäer geschlendert; an?m,»ach dem stegreiche» Kampfe gegen die übermüthigen W>ganten, oder »ach den, Tode der Niobe und ihmKinder, oder nach der Ermordung der »»getreuen K«,ronis; andere endlich glauben, in dieser Statue dwGott der Arznei künde, oder den Oeuszu erblike». Z» dieser lezten Meinung neigt sich Bis>eonti (AIus. I>io-LIem. t. l. t.iv. 14.) und halt e» mwahrscheinlich, daß dieses Denkmal ein Werk des K«>lamis und ebendasselbe sei, dessen Pausauias (l> >>c. Z.) gedenkt. i^Jm 7 Bande Vom Mufeo Pio^Cle^i»e»ti»o hat er jedoch diese frühere Meinunggen, und will ihn für eine verbesserte, in späterer Zeitverfertigte Nachah»iu»g des Werks vom KalamiS hadten. Meyer.Z
Apollo, welcher Rache gegen die Achäer übt, niiißksizend ltlom. ix. I. v. 48.) abgebildet sei», und n;den« Mo»ie»te des Pfeilwerfens; auch würde die Schlanzei» keiner Beziehuug zu dieserHaudl»»g stehe», wen m«nicht, was aber ein sehr fchwacher Grund wäre, s>izmwollte, daß ste überhaupt als ei» Symbol des Apollobeigefügt worden. Die übrigen Meinungen scheinen garunpassend. Eben fo wenig kail es ein Apollo ^verrnncu>!
sein, da dessen Sumbole, die Gratienmder Rechten, und die Pfeile mit dem Böge» in derLinken (Alucroli. Z^turn. I. I. c. 17.) fehlen. Wie wis'sen nicht, ob die Statue des Kalamis diefe S»mbolehatte; aber auch ohue diesen Grund würde der St»l derArbeit es nicht verstatte», in ihr fein Werk <Lic. >!oclar. »rat. c. lg. <^u>iiul. I. 12. c. >0.) zu erkennen.Wen Jnnius (Latalvg. arlil!e. x. 42.) behauptet, daß