11 Buch, 3 Kap.
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il,r Winken ihren Willen erklären: Augen der Köni-gin der Götlinen mit Großheit gewölbet/ und einUund, welcher denjenigen bildet/ der dem geliebete»BranchuS die Wohllüste eingeflößet. Sein weiches.haar spielet/ wie die zarten und flüssigen SchlingenMr Weinreben/ gleichsam von einer sanften Luftbeweget/ um dieses göttliche Haupt: es scheinet ge-salbet mit dem Öl der Götter/ und von den Gra-tien mit holder Pracht auf seinem Scheitel gebnn-dcn. Ich vergesse alles andere über dem Anbüke die-ses Wunderwerks der Kunst/ und ich nehme selbst ei-nen erhabenen Stand aii/ um mit Würdigkeit anzu-schauen. Mit Verehrung scheinet sich meine Brustzn erweitern und zu erhebe»/ wie diejenigen/ die ichwie vom Geiste der Weissagung aufgeschwellet sehe/und ich fühle mich weggerüket »ach Delos und in dielyrischen Haine/ Orte/ welche Apollo mit seinerGegenwart beehrete: den mein Bild scheinet Lebeirund Bewegung zu bekommen/ wie des Pygmalion'SSchönheit. Wie ist es möglich/ es zu malen undzu beschreiben! Die Kunst selbst müßte mir rathen/und die Hand leiten/ die ersten Züge/ welche ich hierentworfen habe/ künftig auszuführen. Ich lege denBegrif/ welchen ich von diesem Bilde gegeben habe/zu dessen Füßen/ wie die Kränze derjenigen/ die dasHaupt der Gottheiten/ welche sie krönen wollten/nicht erreichen konten.
Mit dieser Beschreibung und insbesondere mitdem AuSdruke im Gesichte des Apollo reimet sichder Begrif eines Apollo auf der Jagd ganz undgar nicht/ als welchen der Bischof Spence in die-ser Statue finden will. Findet aber jemand hierden Drachen Python nicht erhaben genug/ so deu-te man den Stand dieses Apollo auf den Niesen
>) «lilll. 3. x, 37.