11 Buch, 3 Kap.
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wolle»/ nicht zu schließe»/ daß jene Statue deck Ne-ro von Marmor gewesen. >) ZluS dieser Nachrichtund aus' den mit Nägeln eingesezeten und besestige-ten Sliiken an den vier Pferden von Erzt über demPortal der St. MarkuSkirche zu Venedig/ willman schließen/ daß dieses geschehen sei/ weil derguß nicht gerathen/ und daß diese Pferde zu denZeilen des Nero verfertiget worden.^)
§. 8. In Griechenland waren die Umstände füriie Künste wenig vortheilhaft: den obgleich Nerodie Griechen/ so viel ihm möglich war/ il>re vorigeFreiheit suchete genießen zulassen:^) so wüthete ergleichwohl wider die Werke der Kunst/ und ließ da-selbst die Statuen der Sieger in den großen Spielenmreisseil/ und an unsaubere Orte werfen: ja beiMm Scheine der Freiheit wurden die besten Werkeaus dem Lande geführet. 4) Den Nero war uner-sättlich in denselben/ und sandte in dieser Absicht denAkratuS/ einen frevelhaften Freigelassenen/ und«inen Halbgclebrten/ den SecunduS CarinaSml> Griechenland/ welche g!les> was ihnen gefiel/ fürW Kaiser auSsucheten. 5)
>) IVarilini I^vina antica I, Z. c. 12. z,. 11 5,
I» der ersten Ausgabe, S. Z?0, steht noch: „ Es„ scheint/ dast die guten Künstler immer seltener gewor-„ den, weil Nero den Zenodorus aus Gallien, wo„er eine Statue des Mercurius gemachet hatte, nach„ ?!om kommen ließ, seine kolossalische Statue in Erzt„ zu arbeiten. " ?Z! e » e r.
Z> tJst ein übler Schluß; den stükweise Güsse machte ma»ja in den besten Zeiten der Kunst. Z
3) in k'Imninin. c. 12. in line.
Lueton. in I^er. c. 24.
5) I. >5. c. /,!>. I. 16. c. 2^. Llii^-snit.
Orat. ox r«c. vol. 1. p. 644 Auch Juveual
iszl.7. v. 20.'!.) und Dio Cassius (I. 5g. >>.656.) ge-denken des Secundus Cariuas. Eschenburg.
Winckelm»». 6. 10