Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
218
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2i3 Geschichte der Kunst.

K. S. Nero plünderte noch mehr als Cali-gula Griechenland auS; aber der olympischeJupiter/ und die Juno zu ArgoS von der HMdes Polykletus/ die ebenfalls von Gold'e und El-fenbein war/ als die größten Werke in Griechenlandauch in Absicht der Maße/ blieben ungestöret; dciieZwar kein gemeines Unterfangen/ eine Statue wsechzig Fuß koch/ wie der Jupiter war/ von seinemOrte wegzunehmen und über das Meer zu führe»,AuS dem Tempel des Apollo zu Delphi allein M-den fünfbundert Statuen von Erzt genommen^)Da nun dieser Tempel bereits zu zehenmalen autze-plündert worden/ und sonderlich von den Heerfüh-rern der Phoctter in dem sogenanten heilig-«Kriege/ so daß viele Statuen weggeführet worden;-)kan man hieraus einen Schluß auf die Schäze diesesTempels machen/ in Betrachtung/ daß hier annochzu »eS^ Hab ria n uSZeiteu ein Überfluß von schönenStatuen war/ welche PausauiaS zum Theil anzei-get. Ein großer Theil dieser Statuen dienete/ d«sogenanten goldenen Palast des'Kaisers auSziijie-reu. Erwäget man so viele tausend Statuen/ dievon je an und bereits unter der römischen Republikaus Griechenland weggeführet worden/ (MarcnSSeauru S allein ließ/ sein Theater zu besezen/ drei-tausend griechische Statuen kommen: ^) sonnißnmerstaunen über den unerschöpflichen Reichtum mWerken/ der Kunst/ zumal/ da unS PausaniaS Mdas' Merkwürdigste ausgezeichnet hat. In dem gro-ßen Brande von Rom/ in welchem von vierzchcn

2) Ltrak, I. g. c. sn. 22,1 V-I-

lois tles Ilicliesses 6u «lo lies I»'scrixt. t. 3. Hist. x. 76.

Z) 1.84. c. 7. sect. 17.