Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
177
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11 Buch/ 2 Kap.

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selbe unerkant in dem Hofe des Palastes Farnese/und wurde vor einigen Jahren nach Neapel geschiket.ES ist die Hälfte einer mänlichen unbekleideten Figurbis auf das Mittel/ ohne Arme: sie trägt auf demKopfe eine Art eines Korbes / welcher nicht mit derFigur ans einem Stiikc gearbeitet ist; an dem Korbebemerket man Spuren von etwas Hervorragendem/und allem Ansehen nach sind eS vorgestellete Akan-thusblätter gewesen/ die denselben bekleidet ha-ben/ auf eben die Art/ wie ein solcher bewachsenerKorb einem KallimachuS das Bild zu einem ko-rinthischen Kapital soll gegeben haben. Diese halbeFigur hat etwa acht römische Palme und der Korbdrittehalb: eS ist also eine Statue gewesen/ die daswahre Verhältniß zu der attischen Ordnung im Pan-theon hat/ welche etwa nennzehcn Palme hoch ist.WaS einige Scribenten bisher für dergleichen Karya-tiden angesehen haben/ zeuget von ihrer großenUnwissenheit.3) ES ist dieselbe in meinen altenDenkmalen in Kupfer gestochen zu sehend)

K. ii. Unter den Werken der Baukunst von derZeit deS AugustuS hat sich ohuweit Tivoli/ an derlezten Brüke über den Aniv/ ein großes rundes Grab-mal des Hauses Plautia/ von großen O.uaderstükciraufgeführet/ erhalte»/ welches vom MarcuS Plau-

zum1Z§. des 2K. der Anmerk üb. die Baukunst;»nd Aus. piv-LIeni. r. 2. x. 42.z

1) Vm-uv. I. 4. c. 1. W. d. K. 8 N. 1 K.

2) In den Denkmale» 4 Tl>. 14 Ä. wo Win ekel mauauch die Bedeut»»,; der Wörter Karyatiden undAtlanten genauer bestimr, seit er die Höhe der atti-schen Ordnung auf 23 ein Viertel Palm. Me»er.

4) lNumevo 205.Z