Geschichte der Kunst.
pa, des Allgustus Schwiegersohns/ welcher «Museo Capitolino stehet; den er ist schön undgibt das deutlichste Bild des größten Mannes seinerZeit.!) Ob aber eine heroische/ schlecht ergänzStatue im Hanse Grimani zu Venedig diese«berühmten Feldherrn vorstelle/ überlasse ich Ander«zu entscheiden/ welche die Ähnlichkeit in dem Kopfe,und ob derselbe der Statue eigen sei/ untersuch«tonnen.
ß. 10. Allein wir haben vielleicht noch ein besseresDenkmal eines griechischen Meisters von sdes^ Aug>>-stus Zeit: den nach aller Wahrscheinlichkeit ist »icheine von den Karyatiden des Diogenes vo«Athen/ welche im Pantheon standen/ übrig; 2) Mwir das Wort Karyatiden auf weibliche sowohlals mänliche tragende Figuren deuten/ welche lez-teren eigentlich AtlanteS heissen. ES stand die-
t) Er ist zwar im Ganzen wohl erhalten, aber er bestell!aus einem Stiike streifigen Marmors, nnd ein anschn'nender Spalte geht der Länge nach fast mitten durch dasGesicht und den Hals. Die Arbeit hat Verdienstekan, einige etwas scharf gerathene Stellen an den Auge»und an den Lipen abgerechnet, der Zeit des AugustuSwohl würdig geachtet werden. Indessen hat man seitWinckelmans Zeit zn Gabii einen weit bortrefliche«gearbeiteten, obgleich kleineren Kops des Agrippa Mo-niim. Qab. t. 2.) ausgegraben; er ist fehr wohl erhalle»und die große Kuust der Ausführung gibt ihn für daZWerk eines der ersten Meister jener Zeit zu erkennen.In der florentiuischen Galerie befindet sich ein ungefährähnlicher Kopf diefes berühmten Römers, der auch gutgearbeitet ist. Doch hat er nicht die keke Behandlung,welche man sonst an antiken Kunstwerken wahrznnehmmPflegt. Die Nasenspize ist modern; so ebenfalls Stüke w>beiden Ohren und die Brust. Meyer.
2) ?Iin. I. 36. c. 3. sect. 4. n. 11.
2) lMan sehe die Erinnerung dawider in einigen Rote»