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ES war auch eine Figur des Anakreon nur miteinem Schuhe vorgestellet/ weil er den anderen inder Betrunkenheit verloren hatte.
§. 6. A u g u st u S / saget IulianuS in seinerS»tyre wider die Kaiser/ hat den Römern viel Sta-tuen gegeben durch die von ihm eingeführete Ver-götterung der Kaiser/ und da dieselben als wohl-thätige Wesen verehret wurden/ hatte die Schmei-chelei einen scheinbaren Vorwand/ die Statuen unddie Bidnisse der Kaiser zu vervielfältigen. Ti de-nn s erlaubete/ seine Bildnisse als eine Verzierungdes Hauses aufzustellen. ?) Eine von den wahrenStatuen des Zlugustus ist die stehende im Campi-dogliv/ über Lebensgröße/ mit dem Vordertheile ei-nes Schifs zu den Füßen/ die denselben in dem-jenigen Alter vorstellet/ welches sich mit dem Siegeüber den SextuS Pomvejus reimet; den aufdie Schlacht bei Actium / fünf Jahre vor je-nem Siege/ kan dieselbe nicht füglich gedeutet wer-te»/ weil Augustus jünger war, als ihn dieseStatue zeiget.^) Vermuthlich ist diese diejenige
hernach trug; die ausgezeichneten und berühmten Männerjener Zeiten wurden immer mit einem Bart abgebildet.Auch mußtcn die Gesichtszüge einen älteren Man anzei-gen, da Cineinnatus damals schon Vater von dreiSöhne» war, unter welchen sich der älteste, Cäso /einige Jahre vorher durch seine Beredsamkeit und durchkriegerische Unternehmungen ausgezeichuet hatte. (I.iv. I.Z> c, i >. c. ig.) Fea.
1) Lruncliii t. l. 229. n.
2) 8ueton. iri liker. e. 26.
Z) Sie ist das Gegenstük zu der im B. l K. N?. ge-dachten Statue des Julius Cäsar, und sieht nebenderselben im Hose des Palasts der Conservatoren aufdem Capitolio. Die Arbeit daran ist überhauvt gut,vielleicht gar noch vorzüglicher als am Julius Cäsari
Muckelman. 8