Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
159
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11 Buch, 1 Kap.

hatte, war demohngeachtet ein VMtchcn von ge-schlagenem Golde untergeleget/ wie ich dieses' bereitsan einem andern Orte angeführet liabe.l) Der Na-me des sonst unbekanten Künstlers/ Agathange-luS/ das ist: ein fröhlicher Bote, ist wie ge-wöhnlich im Genitivs gesezet, aber der griechischenOrthographie entgegen geschrieben:da derselbe sollte geschrieben seinweil das n vor dem r in ein anderes I" verwandeltwird. ES findet stch indessen solche Schreibart inähnlichen Füllen nicht selten; 2) und ich kan hieraus dem berühmten Musaico zu Palestrina das Wort

vollständig restaurirte Statuen gesunden wurden, und imPalaste der Caucellaria/ von einer srnhern Nachgrabungher/ noch zwei ebenfalls kolossale schlecht restaurirte Sta-tuen stehen. Der rechte Arm und vier Finger der lin-ken Hand sind aus eine sehr barbarische Weise ergänzt.

Fca äussert die Meinung/ daß es ursprünglich eineBildsäule des Kaisers Do m i ti a n u s gewesen / die nachseinem Tode ans Besevl des Senats mit den andernzerschlagen werden mußte/ und bei der Gelegenheit indie Werkstatt- eines Ergäuzers gekommen wäre/ der denabgeschlagenen Kovs durch einen andern von unbekaiirenZügen sehr ungeschikt crsezte, Die Beschreibung/ dieSuetonius c. >3.) von der körperlichen Beschaffenheitdes Domitianns gibt/ paßt vollkommen zu dieserStatue. Und wen dieser Grund anch nicht eben sehrbeweisend ist/ da gewiß viele Menschen den« Kaiserin diesem Stlike ähnlich sind/ und gerade ein eigenrum-liches Kciiicichen des Domitianus/ seine besonders ge-bildeten Zähne/ nicht bemerkt werden können: so lassei»doch die Lemnisci, die Attribute in den Hände»/ unddie Kolossalgröße darüber keinen Zweifel/ daß wir i»dieser Statue die verstümmelte Abbildung eines Kaisersbesizen. Nach Fea.

I) B. 1 K. ZS §. Note.)

Mehrere Beispiele dieser Schreibart sindet man in dei«