Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
157
Einzelbild herunterladen
 

tl Buch, 1 Kap.

berühmten Mannes anzeiget/ nämlich ---»«z-oXi,

daß er die Haare von der Stirne kunaufge-sirichen getragen, wie Alexander der Großes)deii diese Haare sind wie auf der Münze des Sex-tuS, seines Sohns/ über die Stirne heruntergestri-chcn. ES wundert mich daher/ wie Sp anheim,da er eine seltene Münze des Pomp ein 6 mit sol-chen Haaren beibringet/ liier z-»? wi-der allen Augenschein/ anzubringen geglaubet hat,UNd es Übersejet exuiKens capilliuum,

>) In ?o»ipk>o, c, 2.

2) Ilo et UÜU numlzm. lüssort, > o, Z, z. t, 2> x, 67.

^ Eine schone Statue des P 0 mpeius aus weissem Mar-mor über Lebensgröße ist i» der herlichen Villa Castel-lazzo ausserhalb Mailands, Sie ist ganz uakt, mitAusnahme des linke» Arms/ welckcr mit einem Gewän-de bedekt ist, das von der linke» Schulter an die Erdeherabhängt. Diese Statue ist aus Rom dorthin gebrachtworden; einige Theile derselben, welche gelitten hatten,sind von einem neuern Künstler wieder hergestellt, A mo-retti.

In dem Jntelligenzblatt der wiener Literatur-zeitung? vom Monate Julius ISlZ, wird ein Auszugeiner Abhandlung mitgetheilt, welche Fea in einer Ver-saiiilung der archäologisch», Akademie zu Rom über diesogenaüte Statue des Pompe>u6 im Palaste Svadavorgelesen, Fea sucht darzuthuu, daß man diese Statueinit Unrecht als die Bildsäule jenes großen Römers be-trachtet hätte, und zwar weil der Kopf aufgesezi sei.Die Mm'keln des Kopses stimmen nicht überall mit de-nen des Rumpfes überein, und am pali'e sind offenbareinige Stellen weggemeißelt, um den Kops desto besseranzupassen Schon dieses allein macht die Älluheit derStatue verdächtig, da es unwahrscheinlich ist, daß P 0 in-pejus eine Statue mit angescztem Kovs in seiner Cu<ria ausgestellt haben sollte. Auch steht der Kopf mir denÜbrigen Proportionen des Körpers in keinem richligeilVerhältniß, und ist in einem ganz andern, spätern Stp<