Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
135
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11 Buch/ 1 Kap.

worden/ daß Alexanders des Großen Ankunftin Ägypten auf demselben abgebildet sei/ und daman gewohnt ist/ in allen alten Werken die wahreGeschichte zu suchen, so koute man nicht einsehen/warum Sylla dieses vielmehr als etwas anderesabbilden lasse»/ und eS hätte nach dieser Meinungcm Zug aus dieses Dictators eigener Geschichte seinsollen. Dieses vorauSgesezet, schien Herrn Bar-thelemy der leichteste Weg zu Erklärung diesesWerkS/ anzunehmen/ daß eS nicht dem Sylla, son-der» dem Hadrian zuzuschreiben sei/ und daß die-ser seine Reise in Ägypten in einem solchen dauer-haften Gemälde habe verewigen wollen. >) Wie/weil es aber eine Vorstellung aus der Fabel undau§ dem Homerus wäre/ da zu beweisen ist, daßdie Künstler selten über die Rükkunst des Ulys-ses nach Zthaka hinausgegangen/ mit welcher sichder mythologische Cirkel endigte?

K. 8. Man könte die Begebenheiten des Me-»elaus und der Helena in Ägypten vorschlage»;wenigstens passet dieser Vorschlag auf mehr Stükei» diesem Gemälde. MenelauS könte der Heldsein, welcher aus einem Hörne trinket, und die weib-liche Figur/ die hier etwas in das Horn eingegossenhat/ wäre Polydamna/ die ein Sympulum inder Hand hält; und dieses Gefäß ist von niemandbisher erkaiit worden. Man könte sagen, sie gebeihm Nepen th es zu trinken, welches auch Helenavon ihr bekommen hatte. 2) Helena, in welche

ziemlich rol>, der Inhalt räthselhast, und weder die ma-lerische Erfindung, noch die Anordnung der Figuren vonVorzüglicher Beschaffenheit ist. Meyer.

t. 3o. Alem. 5o3. Kii'diei'. vet. et nov. l.0!.

Oismpini vet. luonum. t. tak. j>. 6l.

2) IV. v. 226.