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6 (1825)
Entstehung
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134
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134 Geschichte der Kunst.

selbst gebauet/ so daß sie dennoch nicht so weit ßchwie diese erstreket. Diesen ziemlich steilen Berg hinanging man zu dem eigentlichen Tempel durch siebe»Absäze/ deren große und räumliche Pläze auslangenMauern von Quadersteinen ruhe» / die unterste aus-genommen/ die von geschliffenen Ziegeln gebauet undmit Nischen gezieret ist. Auf den untersten sowohlals auf den obersten Absäzcn waren eingefassete Teicheund prächtige Wasserwerke/ die man noch izo erken-net; der vierte Absaz aber war die erste Vorhalle desTempels'/ wovon sich ein großes Stük der Vorderseitemit Halbsäulen erhalten hat; und auf dem Pluzevorher ist izo der Markt von Palestrina. Hier lagin dem Fußboden das Musaicv/ wovon ich izo redenwerde/ welches von diesem Orte weggenommen/ undoben in die sogenante Burg des Hauses Barbe-rini zu Palestrina geleget worden/ wo es wiederumzum Fußboden dienet. Diese Burg war der lcjteAbsaz des TempelS/ und hier stand der eigentlicheTempel des Glüks.

§. 7. Da nun Sylla hier/ wie Plinius be-richtet/ das erste Musaico arbeiten ließ / welches inItalien gemachet worden/so ist vermuthlich dasje-nige gedachte große Stük/ welches sich erhalten hchein Werk dieser Zeit; so daß diejenigen/ die diesesWerk wider den ausdrüklichen Bericht jenes Skriben-ten dem Kaiser Hadrianus zuschreiben^) keinenandern Grund haben/ als die von ihnen voranSgesezteErklärung desselben. Den bisher war angenommen

1) 1^. 36. c. 2?. sect. 64.

2) Bei der im Jahr t72t gegebenen Abbildung dieftiWerks in Kupfer. Mever.

Z) Diese »och vorhandene Mnsaik zu Palestrina kau unikeinen deutlichen Begris von dem damnligen Kuniivcr,mögen und Geschmak geben/ da die Arbeit an derselben