Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
114
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Geschichte der Kunst.

deSPtolemäuS AuletcS/ auf einem geschnitte-nen Steine/ babe ich im vierten Kapitel deS erstenTheils dieser Geschichte geredet.

ß. 32. Da nun die griechische Kunst in ihren,Vaterlande/ und in auswärtigen Reichen/ wo diesel-be Schuz und Nahrung gesuchet hatte/ gefallenwar / wurde dieselbe von den Römer»/ da diese an-fingen von ihrer Härte abzugehen/ nebst der griechi-schen Gelehrsamkeit gepfleget/ und selbst das Volkzu Rom sah mit Vergnügen die Werke griechischerKunst. Daher/ als zu Rom annoch keine griechischeKunst arbeitete/ und C. Claudius Pulcher/ alsÄdiliS/ das Forum zu den Feierlichkeiten / die erdem Volke selien ließ/ auf vier Tage auSzierete,und auch Statuen aufstellen wollte/ ließ er unteranderen eine Copie des Pr ax ite leS zu diesem Ge-brauche auf einige Zeit leihen / und schikete alSdandiese Figur ihrem Besizer zuriik. 2)

§. 33. Die Kunst fing also von neuem an,ihren Siz in Griechenland zu nehmen und zu blü-hen ; den die Römer selbst/ wurden Beförderer der-

„ zu sci», " Diese Worte, welche i» der wienerAusgabe fehlen, wurden auch von uns nicht i» dmText aufgenommen, weil sie keine haltbare Behauptungaussagen. Den die Ähnlichkeit mit dem ägyptischenSt»le, welchen man in einige» Denkmalen aus de»Zei>ten der ersten Ptolemäer bemerkt, gehört einer stmbern Zeit an, als die, von welcher Wi»ekelman redet.Weil er aber die Nachahmung des ägyptischen Geschmaksin einigen Werke» aus den Zeiten der römischen Kaiserandeuten will: so »aßt die Bemerkung ebenfalls nichtliieher, da jene Werke einer späteren Zeit angehöre».M e» e r.

5) s5 B. 5 K. lZ §.Z2) Lic. in Verr. act. 2. 1. 4. 0. Z.

2) In den Anmerkungen findet iich noch folgende Vk>