Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
115
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10 Buch/Z Kap.

selben ünter den Griechen / und die edelsten Römerließe» in Athen Statuen für ihre Landhäuser arbei-te»/ wie wir vom Cicero wissen/ dein Attieuöi-ieselben sür sein Tusculanum besorgete/ unterwelche» Hermen von pentel,schein Marmor mitKöpfen von Erzt waren. Die eingeführete Prachtin Rom war eine Quelle zum Unterhalte der Künst-ler auch in den Provinzen/ den sogar die Geseze ver-statteten den Proconsuln und Prätore»/ ihrem Na-men zu Ehre»/ ja ihnen selbst geweihete Tempel inden Ländern ihrer Statthalterschaft erbauen zu las-se»/ wozu die dem Scheine nach bei ihrer Freiheitgcschüzeten Grieche» die Kosten aufbringe» mußten.-)PompejuS hatte Tempel in allen Provinzen. Die-ser Mißbrauch nahm noch mehr überHand unter denKaiser»/ und Herodes bauete zu Cäsarea dem Au-gustus eine» Tempcl/ in welchem dessen Statueüi der Größe und Ähnlichkeit des olympischen Ju-piters stand / nebst der Statue der Göttin Roma/die wie die Juno zu ArgoS gebildet war. Nach-dem endlich die Römer anfingen/ Griechenland liebzu gewinnen/ sucheten sie ihre» Ruhm auch in Ge-biiildeii/ die sie auf eigene Kosten daselbst aufführe-teN/ wie unter anderen um diese Zeit Appius/

inerkung, welche sich nicht bequem dem Texte anfügenwollte: „ Nachdem endlich durch die Eroberung von» S»rakus und von Sicilien und Von Makedonien die>, Werke der Kunst den Römern betank zu werden an-,, fingen/ und in diesen Veränderungen viel Künstler da>hin gekommen sein werden/ ließe» die edelsten Römeri, selbst für sich arbeiten." Aiever.

1) Lic. ->6 I. I. exisl. 4. 6. g,

2) IVlangauIt, dissorl. sur les lionneurs «Zivins, cjul vnt etL

x. ZSZ. ^

Z) 5osc^>1>. 60 bell. ju<z. I. I. c. 21. Z. 7.