10 Buch/Z Kap. 113
diesen Künstlern gingen nach Messene/ und es warenin dem Gymnasio daselbst drei Statuen, nämlichNercurius/ Herkules und Thesens/ von ih-nen gearbeitet. Mit dieser Grausamkeit machetePhyskon das zweite Jahr seiner Regirung/ wel-ches in die hundert und acht und fünfzigste Olym-pias fällt/ merkwürdig. Bei dem allen fehlere eszu Cäsars Zeiten und nachher nicht an Männern/welche zu Alexandria die Weltweisheit mit großemZulaufe lehreten. Von dem irrig sogenanten Kopfe
Engeland suistur. IIn!v, t. 6. liv. 2. cliap, 2. sect. I».x. 474.), welche dem Vaillant, wie sonst häufig neu-ern Ausschreibe»'» gefolget find, wie aus der unrichtigangeführeten Stelle des Ath en äns / fo wie dieselbe bei je-nem gesunden wird , zu schließen ist - können daher nicht rei-men, daß dieser Prinz, welcher verursachet, daß dieKünstler und Gelehrten aus dem Lande gegangen, zugleicher Zeit ein Freund nnd Beschüzer derselben feinsollen. Sie sichren zugleich den h. Epiphanius vonMaßen und Gewichten an (>Ie xan<I, et nicns. «.>2.), vielleicht wegen des Beinamens, den mandiesem Könige beilegete, weiter aber meldet er keinWort. Athenäus !l. 14. c. 20.) saget auch nicht,daß Physkon, wie Vaillant vorgibt, aus allenTheilen der Welt Bücher auffuchen lassen; er gedenketnur der vier und zwanzig Bücher domiilcntariizi'uin, inwelchen dieser König Nachricht gegeben, daß er keinePfauen gegessen habe. Winckelmaii.
>) ?au?an. I. 4. c. Z2.
Panfanias sagt nur, daß die genanten StatuenWerke ägyptischer Künstler gewesen, nicht aber, daßdiese Künstler zu den von Prolemäus PhyskonVertriebenen gehörten. Meyer^
In der ersten Ausgabe, S.Z7S, liest man noch:« Durch die aus Ägypten geflüchteten Künstler, scheint„der sogenante ägyptische Styl in der griechischen« Kunst, über welchen ich in dem ersten Theile dieserx Schrift eine Muthmaßung gewagct habe, eingeführet
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