Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
112
Einzelbild herunterladen
 

ti2 Geschichte der Kunst.

Zerstörung wird vom Pansanias dem Ptole«in aus Philometor beigeleget.

K.Zi. Die griechischen Künste hatten sich/ wie-wohl sie von ihrem ersten Glänze in diesem Reichesehr abgefallen, dennoch bis unter dem Vater desleztgedachten Königs, dem Ptolemäus Physkon,dem siebenten Könige/ in Ägypten erhalten. Un-ter diesem Tyrannen und in der grausamen Ver-folgung/ welche er nach der Flucht und Rükkunstwider die Stadt Alexandria ausübete/ verließ dergrößte Theil der Gelehrten und Künstler dieses Reich,und begaben sich nach Griechenland; daher sich ge-dachte Stadt rühmete, daß von ihr die Künste aus-gegangen/ und von neuem zu den Griechen und z»anderen Völkern gekommen seiend) Einige von

1) I., I. c, g. P tvlemäus L a tl> u ru s oder Lathliruiwar der dritte Konig nach Prolei»äus Evipha,nes, wen man nicht die Kleopatra und dcn Ale>

ander, durch welche Pto > emäus Lath » rus vomThrone verjagt wurde, und nach deren Tode er wiederzur Regirung gelangte, mitrechnen will. PtolemauSLatl>»rns hatte auch dcn Beinamen Philometor,und Pausanias scheint ihn nicht mit dem srüliemKönige dieses Beinamens verwechselt zu haben, da erihn zum achte» Abkdmlinge des Ptolemäus Lagimacht und ansdrüklich bemerkt, daß er dcn BeinamenPhilometor erhalten, weil wohl kei» König seineMutter mehr gehaßt habe, als er. a non /ucen-io.I

M e»e r.

2) /^tke». I.c 25. ^Uülin. I. 33. c. Z Vaillant,welcher den Athenäus nicht recht verstanden, gibt die-sem verächtlichen Könige (Ilistor. ptulem. p. in.) dasLob, daß er gelehrte u»d geschikte Leute besonders ge>ehret, und daß unter ihm alle Künste und Wissenschaftreu einen neuen Glanz bekommen. Athenäus abersaget nicht, daß die Erneuerung der Wissenschaften i»Slg >> vten, sondern daß sie in Griechenland geschehen.Die Verfasser der allgemeine» Weltgeschichte in