Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
111
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10 Buch/Z Kap.

M/ große ,freunde der Griechen zu heissen, undsczeten diesen Titel sogar auf ihre Münzen. >) Die-ses ist um so viel weniger zu verwundern/ wen manbedenket/ daß die Sprache der Griechen in Syrienausartete/ so daß der Name der Sradt Samosata/ inKommagene/ auf ihren Münzen in der Schreibartkaum keiitlich ist.

§. 3». In Ägypten hatte die Kunst und Gelehr-samkeit unter den drei ersten Ptole innern geblü-het/ und sie waren besorget/ auch die Werke derägyptischen Kunst zu erhalten. PtolemäuSEve r-geteS soll, nach seinem Siege wider den König inSyrien Antiochus TheoS/ zwei tausend fünf-hundert Statnen nach Ägypten gebracht habe»/ un-ter welchen viele waren/ welche CambyseS ausÄgypten weggeführet hatte. Die hundert Bau-meister/ welche dessen Sohn und Nachfolger Phi-lopator nebst unglaublichen Geschenken der StadtRhodnS/ die durch ein Erdbeben sehr gelitten hat-te, zusandte/ können von der Menge der Künstlera» diesem Hofe zeugen. Aber die Nachfolger de6Evergetes waren alle unwürdige Prinzen/ undwütheten wider ihr Reich und wider iyr eigenesGeblüt und Ägypten gerieth in die äusserste Ver-wirrung. Theben wurde unter dem LathyruS/dem fünften Könige nach dem EpiphaneS, bei-nahe gänzlich zerstöret und seiner Herlichkeit be-raubet: und dieses war der Ansang der Vernichtungso vieler Denkmale der ägyptischen Kunst. Diese

1) Lpankein. prszzt. ed usu nuinism. äissert. 3. n. 4.t. 1. p. 467.

2) pelleriN) I^sc. lle met!. t. 2. i3o.

Z) änlich, ^lonument. p. 79. Hie-

ron)'iu. (kommen l.. in Daniel. L. 11. v. 7 — 9.

<5) 1. 5. c. 69.