Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
110
Einzelbild herunterladen
 

iw Geschichte der Kunst.

genennet wird; ja man findet diese Müze, «kein Zeichen der königlichen Würde/ auf einige» ih-rer Münzen gepräget.

§. 29. Nach gedachtem Siege über dieses N- .nigS Vater / brachte Lucius Scipio eine unglaub-liehe Menge Statuen nach Rom / und dieses geschahin der hundert und sieben und vierzigsten Olym-pias. Die Münzen der Nachfolger des kunstlie-benden Königs in Svrien zeugen von dem Fallederselben/ und eine silberne Münze Königs Philix-pus / 3) des Dreiundzwai! zi gsten / 4) vom St-leukuS an gerechnet/ gibt einen deutlichen Beweis,daß die Kunst sich von dem Hofe dieser Könige weg-gezogen hatte/ den sowohl der Kopf dieses Prinzen,als der sizende Jupiter auf der Rükfeite/ schei-nen kaum von Griechen gemachet zu sein. Über-haupt sind die Münzen fast aller Seleucidenschlechter/ als der geringsten griechischen Städte,gepräget/ und auf Münzen der parthischen Königemit einer griechischen und zum Theil zierlichenSchrift erscheinet schon die Barbarei in der Zeich-nung und in dem Gepräge. Gleichwohl sind dieselbenohne Zweifel von griechischen Meistern gemachet;den die parthischen Könige wollten das Ansehen hl>>

1) über Antiochus den Große». Meyer.

2) plin. I. ZZ. c. 11. 53. I. c. 2. sect. 6. I .NI. Z?. c 59. Meyer.

Z) Des Antiochus lV. Eviphanes.

4) Fea hat den Philivvus mm Zwanzigsten ge-macht; allein wen man die drei Gegenkönige, Antio-ch » s Theos, T r »p h 0 n und A n t i 0 ch us S i d e tes,unter der Regiruna des Demctrius Nikator, zuden Königen Von Syrien rechnet, uiie man gewöhnlichzu thun pflegt, so ist er der drei und zwanzigste-Meye r.