Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
109
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10 Buch/ 3 Kap. INS

Tempel des olympischen Jupiters zu Neben,der einzige/ welcher/ wie die Alten sagen, der Grö-ße des Jupiters anständig war/ wurde von ihmMächtig ausgebauet/ und der Tempel des Apollozu DeloS mit einer Menge Altäre und Statuen auS-gezieret; sogar der Stadt Tegea bauete er ein präch-tiges Tbeater von Marmor, i)

K. 28. Mit dieses Königs Tode scheinet die Kunstder Griechen in Syrien ausgestvrben zu sein; denda den syrischen Königen/ nach der Schlacht beiMgnesia/2) das Gcbirge TauruS zur Gränze gese-zet war/ und sie sich alles dessen / was sie in Phry-gicn/ und in dem ionischen Asien besessen hatten/begeben mußten/^) so war dadurch die Gemeinschaftmit den Griechen gleichsam abgeschnitten/ und jen-seit deS Gebirges war nicht das Land/ wo sich eineSchule griechischer Künstler erhalten konte, ES wur-de auch dieses Land sehr geschwächet durch die Em-pörung des Arsaces/ welcher in der hundert undzwei und vierzigsten Olympias der Stifter des par-thischen Reichs wurde. 4) Die Könige in Syrienselbst nahmen nach und nach die Sitten der Perseroder der Meder an/ und anstatt des griechischenDiadema ihrer Vorgänger im Reiche/ trugen sie ei-ne cylindrische persische Müze/ die von den Griechen

Eine Statue des Apollo in der Größe des olym-pischen Jupiters. Me»er.

1) I. 26. c. 10. l^iv. 1.41. c. 20. Meyer.

2) Aber die Schlacht bei Magnesia war unter Antiochusdem Großen porgefallen, also vor ?111 t i 0 ch u S Epi-phanes/ den Polybius lieber Evinianes nennenmöchte. Meyer.

Z) Illv. I. Z?, c. 46.

4) 1. 10. c. 23— 29. Austin, l. 41. «. 6.

llistor. kol^b. s^-noxs. clironolvA. x. 10ZZ. Meyer,