10 Buch/ Z Kap.
,mi den Altar des Apollo gedachten Tempels
ftzen. l)
§.25. Dafi AntiochuS EpiphaneS/ Königin Syrien, einen römischen Baumeister/ Cossu-tiuS/ von Rom nach Athen kommen lassen/ den Tem-pel des olympischen JupiterS/ welcher seit desPisistratuS Zeit unvollendet geblieben war/auszu-bauend) könte ein Beweis scheinen von der Selten-heit geschikter Leute in dem ehemaligen Size derKunst; es kan aber auch aus Gefälligkeit und Schmei-chelei gegen die Römer geschehen sein. In eben derAbsicht scheinet A riobarz an eS/ PH ilop ator II-in Cappadoeie»/ zur Zeit des PompejnS, in dessenGegenwart er seinen Sohn zum Mitregenten annahm,zween römische Baumeister/ den Cajus Stallius/und dessen Bruder Marcu s/^) nebst einem Griechen/Menalippus/4) genommen zu haben/ da erdenZllheniensern das Odeum auf seine Kosten wieder auf-bauen ließ/ welches Aristion / des MithridateSFeldherr/ in der Belagerung des Sylla zum Theilhatte niederreissen lassen. 5)
1) Jiiti^. ^slat. 8ig. z>. Ü2.
2) Vitrllv. prlrs. I.
3) Ijelle)', «I'une Inscript. ant. sur I«? retalil. llsI'O<Icu»i. ^c!»I. <Ies Inscr. t. 2Z. ttist. p. lög.
lMcla ni p p u s.Z
5) In den Anmerkungen findet sich iiber die Künstler»och Folgendes: „ Dieses lehret uns eine zu Athen,, eutdekete Inschrift. Diese Stallii sind die„ ersten römischen Baumeister/ von denen sich Meldung» findet, und sie sind ein Beweis von der Liebe zu den>, Knnsten, die durch die Griechen war in Rom erweket1, worden. Zu Beförderung derselben unter den Römerntrug mit bei eine Gewohnheit bei ihre» Lcichenbegcing-„ nisse». Man hatte Larven, die nach der Ähnlich->, keit aller ihrer großen Männer gemachet waren, und