io6 Geschichte der Kunst.
Erzt und zwar von der Hand des LysippuSA-ren, die Alexander denen sezen ließ, die i» derScblacht beim GranikuS geblieben waren. Mitdiesen wurde der vom Metellus erbauete Porticu«auSgezieret. Andere Statuen von Erzt und gleich-falls zu Pferde ließ der ttberwinder in das Capito-lium sezen. Man kan sich also vorstellen, daß imKünstler, sonderlich Bildhauer und Baumeister, we-nig Gelegenheit gehabt haben, sich zu zeigen. Unter-dessen wurden, wie es scheinet, noch allezeit denSiegern in den olympischen Spielen zu Elis Sta-tuen aufgerichtet, und der lezte, von welchem sichNachricht findet, hieß MnesibnluS, welcher in derzwei hundert und fünf und dreißigsten Olympias, z«Anfang der Negirung Kaisers Marcus Aureliitt/den Sieg erhielt.
Z. 24. WaS von Tempeln, Gebäuden und Cta>tuen in Griechenland gemachet wurde, geschah meh-rentheilS auf Kosten einiger Könige in Syrien, Ägyp-ten und anderer. Der Königin Laodiee, KönigsSelen kuS Tochter und des Persens Gemahl,»/wurde zu Delos eine Statue gesezet für ihre Frei-gebigkeit gegen die Einwohner und gegen den Tem-pel des Apollo auf dieser Insel. Die Base, aufwelcher die Inschrift ist, die dieses anzeiget, befindetsich unter den arundelischen Marmorn. ^) An-tiochns IV. in Syrien ließ verschiedene Statue»
») Vell. palcrc. I. I. c. I I. ?Iin. 1. c. Z. kect. Ig.n. 6. Eben so ließ Marcelies viele Statuen iu>dKunstwerke aus Surakus «ach Rom bringen. 1.2?.«.40. tüc. in Vcir. !>ct. 2. 1.4. c. ü^.) über abnlicheRäubereien der Römer vergleich? mau Meierotte.(Über Sitten u. Lebensart der Römer/ 2 N-32 —SlS.) Meuer.
2) pnusga. I. 10. c. Z4.
3) zg. ^>. 26. cüit. Hlslttairc.