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der Muth gefallen sein , auf öffentliche Werke derKunst Kosten zu verwenden/ da dieselben von diesenZeiten an den Begierden ihrer Überwinder ausgesezetwaren; und in der That wurde Griechenland nun-mehro ein beständiger Raub der Romer. MarcuSScaurus nahm, als ÄdiliS, der Stadt Sieyon alleil>re Gemälde aus Tempeln und öffentlichen Gebäu-den, wegen rükständiger Schulden an Noni/ und siedieneten ihm zu Auszierung seines prächtigen Thea-ters, welches er auf einige Tage bauen ließ. >) AuSAmbracia, der Residenz der Könige in EpiruS, wur-de» alle Statuen nach Rom geführet, unter welchendie neun Musen waren, die in den Tempel desHerkules Musarum gesezet wurden;^) und manschikete sogar Gemälde mit samt der Mauer ausserGriechenland, wie Mnräna und Varro, währendihres ÄdilatS, mit Gemälden zu Sparta thaten.Mit einer Atalanta und Helena zu Lannvinmim Latio wollte man dergleichen Verseznng unterdem Calignla nicht wagen/') Aus Makedonien ließMetelluS nach dem Siege über den lezten KönigPerseuS eine unglaubliche Menge Statuen weg-führen, unter welchen die Statuen zu Pferde von
>) ?Iin. I. Z4. c, 7. scct. 17. l. Z5. c> 117 scct. 40. ll. 24.I. ZK. c. lä. scct. 24. n. 7.
2) ?ol)d> 1.22. c. iZ. ?IIn. I. zz. c. 10. sect. Z6. II. 4.
Z) ?Iiii. I. Z5. c. 14. sect. Tg.
?Iiii. I. Z!>. c. z. «ect. 6. Eben dieses hat man mirden Gemälden der St. Peterskirche zu Rom vorge>»ommen, welche, nachdem sie vorher in Musaico gear-beitet worden, mit der Mauer von Quaderstuken, aufwelche sie gemalet sind, ausgesaget, weggenommen, undin die Kirche der Cartheuser, ohne allen Schaden, ver,sezet worden sind. Die hetrurischen Gemälde in demTempel der Ceres wurde» ebenfalls mit der Mauerversezet, (?Iin. I. 35. c. 12. sect. 4!,.) Winekelmaii.