Geschichte der Kunst.
Ausplünderung der eroberten Städte. Ohnerach-tet aber Korinth zerstöret war/ wurden die Mimi-schen Spiele, welche man daselbst feierte, nicht au§-Lesezet, sondern die Griechen kamen nach wie voralle vier Jahre an dem gewöhnlichen Orte zusam-men,-) und die Stadt Sicyon übernahm die Ver-anstaltung derselben.^)
ß. 22. Fabretti scheinet geneigt, zu glauben,daß zwo Statuen im Hause Carpegna zu Rom,aus welchen man durch fremde ausgesezete Köpfe einenMarcuS Zlurelius und einen Septimius Se-veruS gemachet, unter denjenigen Statuen gewesen,welche Mumm in 6 aus Griechenland brachte, weilauf ihrer Beider Basen, uviuiuiv», cos. stand; ohnge-achtet jener LueiuS hieß: die aber die Kunst versie-ben, finden an denselben eine Arbeit viel niedrigerZeiten; es deutet auch der Harnisch offenbar Figurender Kaiser an. Jene Basen aber sind vermuthlichverloren gegangen, da man neue Füße mit neuen Ba>sen, ohne Inschrift/ aus einem Stüke gemachet undergänzet siehet.
- K. 23. Gegen die Menge von Statuen nnd Ge-mälden, mit welchen alle Städte und Orte in Grie-chenland angefüllet waren/ wäre dieser Raub endlichzu verschmerzen gewesen: allein den Griechen m»ß
>) l^. g. c. i c>.
2) Nach Plinius (l. 4- c, Z. sect. g.) und Solinus(c, 12.) wurden die isthniischen Spiele alle 5 Jahre ge>halten; nach Pindar aber (>er». VI. v. 6g.) alle ZJahre. (Lorsiui ggou. <UsseN> 4. u. 2 — z. x. gz.)Me»e r.
Z) ?nusan. I. 2. c. 2.
4) Inscript. c. 5. n, 292. p. 400. üuonarrot. Oszer?,ii.sopra »Ic. iiieiluzl. l. 14. n. 4. p. 264.
Sie sind »ach England gegangen. F e a.