Druckschrift 
6 (1825)
Entstehung
Seite
92
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vs Geschichte der Kunst.

chenland unter den beständigen inneren Kriegen ge-fallen war, kehren wir zurük zn den Begebenheitender Griechen/ wo wir/ nach geendigten Feindseligkei-ten/ die Kunst von neuem aufgelebet betrachten.

ß. 52. Da in gedachtem Kriege beide Parteiengeschwächet waren/ sucheten die Ätolier sich zu hel-fen/ und riefen wider die Achäer die Nömer zu Hülfe,,die damals zuerst ihren Fuß auf den griechischen Bo-den sezeten.^) Da aber die Achäer/ welche die Par<tei der Macedonier ergriffen/ durch Philopöme-nes/ ihren Feldherrn/ einen Sieg wider die Ätolierund ihren Beistand erfochten hatten: traten die Rö-mer/ da sie besser von den Umständen in Griechen-land unterrichtet waren/ von denen ab/ welche siegerufen hatten/ und zogen die Achäer an sich/ welchemit ihnen Korinth eroberten/ und den König Phi-lippuS von Makedonien schlugen. Dieser Siezwirkete einen berühmten Frieden/ in welchem sichder König der Entscheidung der Römer unterwarf/und sich bequemen mußte/ alle eingenommenen Pläzein Griechenland abzutreten/ und aus allen Ortenseine Bcsazungen zn ziehen/ und die Erfüllung ol-les dieses mußte geschehen vor den isthmischen Spie-len. 2) In diesen Umständen nahmen die Nömer einempfindliches Herz an gegen die Freiheit eines andernVolks/ und der Proconsul Quill tuS Fla mininshatte im drei und dreissigsten Jahre seines Altersdie Ehre/ die Griechen für freie Leute zu erklären,die ihn fast anbeteten.

Z. 13. Dieses geschah in dem vierten Jahre

1) Die Römer suchten vielmehr zuerst ein Biindniß mitden Molicr» zu schließen. (I.iv. I. 26. c, 24.) Meyer.

2) cxcerpt. legat. n> g. x. 7g6, I.iv. I. 3Z. c> Zo.pliNai-ck. in Flamin, c. 9 — 12.

3) I^iv. I. ZZ. c, Z2 —ZZ.